• 30.03.2026, 09:13:02
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Hündin Mila am Weg der Besserung – Bezirksvorstehung Alsergrund besucht verletzten Welpen

Wien (OTS) - 

Der Fund des schwer verletzten Welpen Mila im Votivpark am Alsergrund hat in der Bevölkerung große Anteilnahme und Entsetzen ausgelöst. Nun hat die Bezirksvorstehung Alsergrund der kleinen Kämpferin einen Besuch im TierQuarTier Wien abgestattet.

Mit einem Bollerwagen voller Futter und Leckerlis für Welpen machte sich der stellvertretende Bezirksvorsteher des 9. Bezirks, Christian Sapetschnig, auf den Weg in den 22. Bezirk. „Der Fund dieses schwer verletzten Welpen bei uns im Bezirk hat uns alle tief erschüttert. Es ist unfassbar, dass einem so jungen Tier so etwas widerfahren ist. Umso wichtiger ist es, dass Mila nun bestmöglich versorgt wird“, so Sapetschnig.

Die Futterspende der Bezirksvorstehung Alsergrund kommt allen Welpen zugute, die im TierQuarTier betreut werden. Als erste durfte sich Mila über die mitgebrachten Leckerlis freuen. „Es ist beeindruckend, wie aufgeweckt und zugänglich Mila ist, nachdem, was ihr widerfahren ist“, zeigt sich Sapetschnig berührt.

Schwere Verletzungen – langer Weg zurück ins Leben

Die junge Hündin wurde im Februar schwer verletzt und mit Verdacht auf Misshandlung im Wiener Votivpark gefunden. Bereits bei den ersten Untersuchungen zeigte sich das ganze Ausmaß ihres Leids. Mila leidet nicht nur an einer alten, nie behandelten Fraktur, sondern auch darunter, dass ihr Vorderbein dauerhaft verändert ist. Elle und Speiche sind falsch zusammengewachsen, das Bein ist verkürzt, einzelne Zehen fehlen. Besonders schwer wiegt die Fehlstellung im Ellbogengelenk: Es passt nicht richtig zusammen, eine Stufe im Gelenk führt dazu, dass jede Bewegung für sie zur Belastung wird.

Bei einer aufwendigen Operation wurde der Knochen korrigiert und um 2cm verlängert, damit das Gelenk besser zusammenpasst und Mila zumindest die Chance auf ein beweglicheres und schmerzärmeres Leben bekommt.

Aktueller Gesundheitszustand: vorsichtige Fortschritte

Mila wurde vergangenen Freitag erneut operiert und erholt sich derzeit von dem Eingriff. Der Heilungsprozess erfordert intensive Betreuung: tägliche Verbandswechsel, absolute Ruhe und engmaschige medizinische Kontrollen.

In zwei Wochen können die Nähte entfernt werden, in etwa vier Wochen wird ein Kontrollröntgen zeigen, ob ihr Körper die Operation gut annimmt.

Mila hat die Operation gut überstanden. Jetzt beginnt die entscheidende Phase der Nachsorge. Ihr Weg ist noch lange nicht vorbei, aber sie zeigt jeden Tag, wie viel Lebenswillen in ihr steckt“, so Thomas Benda, Betriebsleiter des TierQuarTiers Wien.

Trotz allem, was sie erlebt hat, sucht Mila aktiv die Nähe zu Menschen, ist zutraulich und begegnet ihrer Umgebung mit bemerkenswerter Offenheit.

Ich freue mich sehr über die positiven Fortschritte, die Mila in den vergangenen Wochen gemacht hat, und bedanke mich beim Team des TierQuarTiers für den intensiven Einsatz“, ergänzt Sapetschnig.

Große Unterstützung aus der Bevölkerung

Der Fall Mila hat eine enorme Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Zahlreiche Privatpersonen haben das TierQuarTier in den vergangenen Wochen mit Geld- und Sachspenden unterstützt und damit einen wichtigen Beitrag zu Milas bisheriger Versorgung geleistet.

Diese große Anteilnahme und Unterstützung bedeutet uns und vor allem unseren Tieren unglaublich viel. Sie zeigt, wie sehr den Menschen Tierwohl am Herzen liegt“, so Thomas Benda, Betriebsleiter des TierQuarTiers Wien.

Ein besonderer Dank gilt auch der Bezirksvorstehung Alsergrund für die großzügige Futterspende und den persönlichen Besuch bei Mila.

So kann man helfen

Die Behandlung von Mila ist aufwendig und noch lange nicht abgeschlossen. Operationen, Nachsorge, Medikamente und regelmäßige Kontrollen verursachen hohe Kosten.

Wer Mila und andere Tiere im TierQuarTier Wien unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun. Jeder Beitrag hilft, Tieren wie Mila die Chance auf ein Leben mit weniger Schmerz und mehr Lebensqualität zu geben. https://www.tierquartier.at/deine-hilfe-fuer-mila/

Wichtiger Hinweis: Chippen und Registrieren rettet Leben

Der Fall Mila zeigt einmal mehr, wie wichtig verantwortungsvolle Tierhaltung ist. Dazu gehört auch, Hunde und Katzen nicht nur zu chippen, sondern auch korrekt zu registrieren.

Nur wenn ein Tier gechippt und auch in einer Datenbank registriert ist, können wir im Ernstfall schnell die Halter*innen ausfindig machen und Tiere rasch wieder nach Hause bringen“, betont Thomas Benda, Betriebsleiter des TierQuarTiers Wien.

Die Registrierung ist einfach möglich und kann im Ernstfall entscheidend sein.

Rückfragen & Kontakt

Anna Hofstätter
TierQuarTier Wien
Süßenbrunner Straße 101, 1220 Wien
Mobil: +43 660 80 49 703
E-Mail: [email protected]
www.tierquartier.at

Stefanie Berger, BSc MSc
Bezirksvorstehung Alsergrund
Währinger Straße 43, 1090 Wien
Mobil: +43 676 8118 09123
E-Mail: [email protected]
www.wien.gv.at/alsergrund/

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