- 28.03.2026, 13:18:32
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FPÖ – Stumpf/Mahdalik: Bäume fällen, Parkplätze vernichten und das als Umweltschutz verkaufen
Ring-Radweg entlarvt NEOS und ÖVP als Mitträger autofahrerfeindlicher Ideologie
„Was derzeit am Wiener Ring geplant wird, zeigt die ganze Absurdität der Wiener Verkehrspolitik: Da werden hunderte Parkplätze vernichtet, gewachsene Verkehrsstrukturen zerschlagen und sogar alte Bäume müssen weichen – und genau das verkauft man den Wienern dann auch noch ernsthaft als Maßnahme für Umwelt- und Klimaschutz“, kritisiert der Umweltsprecher der FPÖ Wien, Landtagsabgeordneter Michael Stumpf.
Der Umbau der Ringstraße sei ein weiteres Beispiel dafür, dass in Wien nicht mehr mit Hausverstand, sondern ausschließlich nach ideologischen Scheuklappen regiert werde. „Wenn für neue Radwege Bäume gefällt werden müssen, dann ist das kein Umweltschutz, sondern ein schlechter Witz. Die Wiener sollen offenbar glauben, dass Naturzerstörung plötzlich ökologisch ist, solange sie nur dem Zeitgeist dient“, so Stumpf.
Besonders aufschlussreich sei dabei, wer diesen Irrweg alles mittrage. „Dass die NEOS als Regierungspartei diese Politik umsetzen, überrascht leider niemanden mehr. Dass aber laut Berichterstattung auch die ÖVP bei diesem Projekt mit an Bord ist, ist ein politischer Offenbarungseid. Gerade jene Partei, die sonst gerne von Hausverstand, Wirtschaft und Autofahrerfreundlichkeit spricht, reiht sich hier widerspruchslos in den Kanon der autofahrerfeindlichen Verkehrspolitik ein“, betont der Verkehrssprecher der FPÖ Wien, LAbg. Toni Mahdalik.
Besonders skandalös sei, dass laut den vorliegenden Berichten nicht einmal klar sei, wo die wegfallenden Stellplätze ersetzt werden sollen. Betroffen seien nicht nur Anrainer, sondern auch Menschen mit Behinderung, Taxis, Lieferverkehr und sogar Polizeistellplätze. „Die Stadt zerstört zuerst funktionierende Infrastruktur und gibt dann zu, dass sie keine echte Lösung hat. Das ist keine Planung, das ist organisierte Planlosigkeit“, kritisiert Mahdalik.
Für die FPÖ ist klar: Die Leidtragenden dieser Politik sind einmal mehr die ganz normalen Wiener. Familien, ältere Menschen, Pendler, Gewerbetreibende und Anrainer würden durch Parkplatzvernichtung, Stau, Umwege und zusätzliche Belastungen zur Kasse gebeten. „Anrainerparken schafft keinen einzigen neuen Stellplatz. Der Mangel wird nur anders verwaltet. Wer das als Lösung verkauft, betreibt reine Täuschung der Bevölkerung“, so Mahdalik.
Dass die Grünen diesen massiven Eingriff laut Artikel sogar noch für unzureichend halten, sei wenig überraschend. Viel bezeichnender sei jedoch, dass mittlerweile selbst die ÖVP jeden Rest an Glaubwürdigkeit aufgebe und bei dieser Politik mitmarschiere. „Am Ring fällt endgültig die Maske: SPÖ und NEOS setzen um, die Grünen fordern noch mehr, und die ÖVP klatscht Beifall. Wer Parkplätze vernichtet, Bäume fällt und Verkehrschaos mitträgt, ist keine Partei der Autofahrer – auch dann nicht, wenn ÖVP draufsteht“, erklärt Mahdalik.
Stumpf fordert daher einen sofortigen Stopp weiterer ideologischer Rückbauprojekte und eine Verkehrspolitik, die alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigt. „Wien braucht keine Baumfällungen unter grünem Tarnanstrich und keine Politik, die Naturzerstörung als Fortschritt verkauft, sondern vernünftige Lösungen mit Augenmaß. Wer für Radwegprojekte alte Bäume opfert und das als Umweltschutz verkauft, handelt nicht nachhaltig, sondern schlicht verantwortungslos“, betont Stumpf. (Schluss)
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