- 28.03.2026, 12:03:32
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FPÖ - Krauss: Wiener Kuschelkurs für junge Intensivtäter ist der falsche Weg
Freiwillige Freizeitprogramme und Sporteinheiten ersetzen keine Konsequenz – FPÖ fordert Senkung des Strafmündigkeitsalters auf 12 Jahre
Die von NEOS-Stadträtin Emmerling präsentierte „Orientierungshilfe“ für junge Intensivtäter unter 14 Jahren ist für die FPÖ Wien einmal mehr Ausdruck eines realitätsfremden links-linken Kuschelkurses. Freiwillige Betreuung, gemeinsame Aktivitäten und Sportprogramme mögen in ideologischen Wunschvorstellungen gut klingen, werden dem Ernst der Lage aber in keiner Weise gerecht.
„Was hier als Maßnahme gegen Jugendkriminalität verkauft wird, ist in Wahrheit wieder nur ein rot-pinker Wohlfühlansatz für junge Straftäter. Wer bereits mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten ist und schwere Delikte begeht, braucht keine Freizeitpädagogik und keine Bespaßung, sondern klare Grenzen und Konsequenz“, kritisiert FPÖ-Wiens Jugendsprecher, Klubobmann Maximilian Krauss.
Besonders aufschlussreich sei, dass im Zusammenhang mit diesen jugendlichen Intensivtätern einmal mehr auf Fluchterfahrungen, schwierige familiäre Hintergründe und Traumatisierungen verwiesen werde. „Damit wird erneut deutlich, dass wir es vielfach mit den Folgen einer gescheiterten Migrations- und Integrationspolitik zu tun haben. Anstatt diese Realität offen anzusprechen, verliert sich die linke Stadtregierung wieder in Täterverklärung und sozialromantischen Konzepten“, so Krauss.
Für die FPÖ ist klar, dass Jugendkriminalität nicht länger verharmlost werden darf. Gerade bei Intensivtätern brauche es verbindliche und wirksame Maßnahmen statt freiwilliger Angebote.
„Freiwilligkeit ist bei Intensivtätern kein Erfolgsmodell, sondern ein Zeichen staatlicher Schwäche. Wer schon in jungem Alter durch massive Straffälligkeit auffällt, muss die Konsequenzen eines funktionierenden Rechtsstaates spüren. Deshalb fordert die FPÖ seit langem die Senkung des Strafmündigkeitsalters auf 12 Jahre. Es kann nicht sein, dass Zwölf- und Dreizehnjährige ganze Straftatenserien begehen, ohne dass echte strafrechtliche Konsequenzen möglich sind“, betont Krauss.
„Die Wiener Bevölkerung hat ein Recht auf Sicherheit, Ordnung und konsequentes Handeln. Wien braucht keine weiteren sozialpädagogischen Experimente für junge Intensivtäter, sondern Null Toleranz gegenüber Kriminalität und einen Rechtsstaat, der diesen Namen auch verdient“, so Krauss abschließend. (Schluss)
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