- 27.03.2026, 10:55:33
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SJ-Zivkovic: "Social-Media-Verbot bekämpft nur Symptome: Solange Konzerne mit Hass und Desinformation Profit machen, bleibt das Problem!"
Sozialistische Jugend Österreich kritisiert, dass in den Vorschlägen zum Social Media Verbot die Verpflichtung der Konzerne völlig ausgeblendet wird.
Heute hat die Bundesregierung umfassende Maßnahmen im Bereich Social Media präsentiert, allen voran ein Verbot von Social Media für alle unter 14-Jährigen. Dass es angesichts zunehmender rechter Hetze, Desinformation und einer gefährlichen Suchtproblematik Maßnahmen braucht, ist offensichtlich. „Noch immer wird gegen Hass, Hetze und Desinformation viel zu wenig unternommen. Die Verantwortung liegt klar bei den Konzernen selbst, die von der Gefährdung von Kindern und Jugendlichen profitieren, ohne dafür in die Pflicht genommen zu werden.“
, betont Larissa Zivkovic, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich.
„Die vorgestellten Maßnahmen ändern nichts an der grundlegenden Problematik. Denn es sind die Konzerne wie Meta und Co., die all diese Probleme bewusst in Kauf nehmen, um ihre Profite zu maximieren. Ihr Geschäftsmodell basiert auf Polarisierung, Tolerierung von Falschinformation und Aufmerksamkeit. Die jetzt angekündigten Maßnahmen werden daran allerdings kaum etwas ändern“
, so Zivkovic weiter.
„Entscheidend ist nicht ein Verbot an sich, sondern welche Maßnahmen es begleiten. Solange Plattformen nicht in die Pflicht genommen werden, wird sich an den grundlegenden Problemen wenig ändern.“
, betont Zivkovic abschließend.
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