- 27.03.2026, 09:38:32
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Österreich-Bild: Kaisersteinbruch, die vergessene Geschichte
Eine Produktion aus dem Landesstudio Burgenland am Sonntag, dem 29. März 2026, um 18.25 Uhr in ORF 2.
Ein unscheinbarer Ort im Osten Österreichs, in der Monarchie durch die kaiserlichen Steinbrüche bekannt, später als eines der größten Kriegsgefangenenlager im Deutschen Reich. Während der Film den Nachfahren der gefangenen oder getöteten Soldaten folgt, lebt die Ortsbevölkerung mit den Resten des Vergangenen auf der Suche nach Identität.
Ein Film, am Sonntag, dem 29. März 2026, um 18.25 Uhr in ORF 2, über das Verschwundene und wie es dennoch den Alltag bestimmt.
Kaisersteinbruch, ein unscheinbarer Ort im Osten Österreichs. Ein Plakat wirbt für "Unser Heer". Ein Schild "Militärisches Sperrgebiet. Lebensgefahr." ist zu sehen. Man würde nicht sofort an eines der größten Kriegsgefangenenlager des Deutschen Reichs denken, das sich hier befand. Die vielschichtige und tragische Vergangenheit reicht von den kaiserlichen Steinbrüchen, mit deren Steinen Schlösser und Paläste ausgestattet worden waren, über die Lager aus den Weltkriegen bis in die Gegenwart. Sie ist im Untergrund, wie vereinzelte Mauerreste, Zäune und Gebäude zeigen, mit einer neuen Geschichte überdeckt, die die alte nicht auslöscht, ein dahindümpelnder Ort, der sich bemüht zu überleben. Man spricht nicht viel darüber.
Auch nicht davon, dass hier Soldaten aus achtzehn verschiedenen Nationen gefangen, viele von ihnen umgekommen oder ermordet worden waren. Heute noch suchen ihre Nachfahren regelmäßig nach Überresten und besuchen den Friedhof des ehemaligen Lagers.
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