- 27.03.2026, 09:00:35
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FW-Pelikan: Totales Versagen! WKÖ-Spartenobmann lässt Transportwirtschaft im Stich.
Explodierende Treibstoffkosten bringen Betriebe massiv unter Druck – das Schweigen der Standesvertretung ist untragbar.
Die Lage für Österreichs Transport- und Verkehrsunternehmen spitzt sich dramatisch zu. Seit der jüngsten geopolitischen Eskalation im Nahen Osten stehen viele Betriebe unter massivem Kostendruck, weil die Treibstoffpreise deutlich angezogen haben und die Belastung quer durch die Branche weiter steigt. Gerade Unternehmen, die an bestehende Verträge und fixe Tarife gebunden sind, geraten dadurch zunehmend an die wirtschaftliche Belastungsgrenze. Aktuelle Berichte bestätigen spürbare Preissprünge und anhaltend hohe Belastungen an den Tankstellen.
Für die Freiheitliche Wirtschaft ist es völlig unverständlich, dass ausgerechnet in dieser Situation vom zuständigen Bundesspartenobmann der WKÖ kaum ein klares und hörbares Signal kommt. Gerade jetzt bräuchte es eine starke Interessenvertretung, die unmissverständlich Position bezieht, Druck macht und sich mit voller Kraft vor die betroffenen Unternehmer stellt. Stattdessen herrscht Schweigen und das zulasten jener Betriebe, die tagtäglich die Versorgung in Österreich absichern.
Viele Unternehmen können die massiv gestiegenen Kosten aufgrund bestehender Vertragsbindungen nicht oder nur sehr eingeschränkt weitergeben. Das bringt immer mehr Betriebe in eine wirtschaftlich gefährliche Schieflage. Insolvenzen und Betriebsschließungen sind längst nicht mehr bloß abstrakte Risiken, sondern reale Bedrohungen. Umso schwerer wiegt das Ausbleiben eines entschlossenen Auftretens der zuständigen Standesvertretung.
Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) fordert daher sofortigen und spürbaren Einsatz für die Branche: klare politische Forderungen, echten Druck auf die Bundesregierung und konkrete Entlastungsmaßnahmen für die betroffenen Betriebe.
Bundesspartenmitglied Hubert Pelikan von der FW hält dazu fest: „Wenn die eigenen Funktionäre in einer der schwersten Belastungsphasen der Branche abtauchen, ist das ein Schlag ins Gesicht der Unternehmer. Wer Verantwortung trägt, muss auch den Mut haben, klar Stellung zu beziehen und die Interessen der Betriebe mit Nachdruck zu vertreten. Alles andere ist untragbar. Wer Monat für Monat hohe Aufwandsentschädigungen bezieht, muss sich auch an seiner Leistung messen lassen. Der Herr Bundesspartenobmann sollte sich daher selbst die Frage stellen, ob er dieser Funktion noch gerecht wird.“
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