• 27.03.2026, 08:02:02
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AutoScout24: Nachfrage bei Elektroautos um 41 Prozent gestiegen

Nahost-Konflikt treibt E-Auto-Boom: Nachfrage und Kaufbereitschaft steigen um rund 40 Prozent, während Diesel (–18 %) und Benziner (–7 %) deutlich verlieren.

Wien (OTS) - 

Während das Interesse am Kauf eines Elektroautos bislang langsam, aber kontinuierlich gestiegen ist, haben die zuletzt stark gestiegenen Spritpreise zu einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage geführt. Seit dem Ausbruch des Iran-Konflikts verzeichnet die Plattform AutoScout24 einen Anstieg der Nachfrage nach Elektroautos um rund 41 Prozent, während das Interesse an Benzin- und Dieselfahrzeugen stark rückläufig ist. Zudem zeigt eine aktuelle Umfrage von Innofact im Auftrag von AutoScout24, dass rund 40 Prozent der Befragten aufgrund der Unruhen im Nahen Osten beim Autokauf deutlich eher ein Elektrofahrzeug in Betracht ziehen würden.

„Einen derart starken Anstieg in der Nachfrage nach E-Autos haben wir bislang noch nicht erlebt. Die aktuellen geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten sowie die stark gestiegenen Kraftstoffpreise wirken wie ein Katalysator für die Elektromobilität. Viele Konsument:innen hinterfragen zunehmend die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und orientieren sich verstärkt in Richtung alternativer Antriebe. Elektroautos profitieren dabei besonders von ihrem Image als kosteneffiziente und zukunftssichere Mobilitätslösung“, erläutert Nikolaus Menches, Country-Manager von AutoScout24 in Österreich.

Elektroauto als Gewinner

AutoScout24 hat die Entwicklung der Nachfrage im Jahr 2026 vor und nach dem Ausbruch des Konflikts im Nahen Osten mit den Daten des Vergleichszeitraums 2025 analysiert, um saisonale Effekte auszuschließen. Das Ergebnis ist nach Bereinigung aller Daten eindeutig: Seit Beginn des Iran-Konflikts ist die Nachfrage nach Elektroautos auf der Plattform um 40,7 Prozent gestiegen und kann damit klar diesem Ereignis zugeordnet werden. Im gleichen Zeitraum ist die Nachfrage nach Benzinfahrzeugen um 6,9 Prozent zurückgegangen, während bei Dieselfahrzeugen sogar ein Rückgang von 17,8 Prozent verzeichnet wurde.

Umfrage bestätigt Trend

Eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact im Auftrag von AutoScout24 unter 525 Österreicher:innen bestätigt diesen Trend deutlich: 40 Prozent der Befragten würden sich aufgrund der gestiegenen Spritpreise eher für ein Elektroauto als für ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor entscheiden. Für weitere 12 Prozent stellt die aktuelle Entwicklung sogar einen klaren Anstoß dar, sich intensiver mit dem Kauf eines E-Autos auseinanderzusetzen. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend bei Frauen (15 Prozent) sowie bei jungen Autofahrer:innen zwischen 18 und 29 Jahren (18 Prozent). In der Altersgruppe 50plus hingegen sehen rund zwei Drittel keinen Anlass, sich vom Verbrennungsmotor zu verabschieden.

„Die Ergebnisse zeigen deutlich, wie stark externe Faktoren wie steigende Spritpreise das Mobilitätsverhalten beeinflussen. Gerade jüngere Zielgruppen und Frauen reagieren sensibler auf wirtschaftliche Veränderungen und sind offener für alternative Antriebe. Durch Information, Vertrauen und Anreize, werden sicherlich jetzt mehr Menschen den Umstieg auf E-Fahrzeuge in Erwägung ziehen. Wer beim gebrauchten E-Autokauf auf Batteriegesundheit, Softwarestand und Abokosten achtet, findet hier einen interessanten Markt“, so Nikolaus Menches.

Über die Umfrage:
Die Innofact AG hat vom 20. Bis 23. März 2026 für die Umfrage im Auftrag von AutoScout24 525 österreichische Autobesitzer:innen bevölkerungsrepräsentativ nach Alter (18 bis 65 Jahre) und Geschlecht quotiert befragt.

Rückfragen & Kontakt

Maria Hirzinger
Extern für AutoScout24 tätig
Tel.: 0043 699 195 444 62
E-Mail: [email protected]

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