- 26.03.2026, 14:23:02
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oecolution zum EABG: Erneuerbaren-Ausbau ohne Bürokratie-Bremse
Christian Tesch: Gesetz muss rasch beschlossen werden
oecolution begrüßt das heute präsentierte Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG). Schnellere Genehmigungsverfahren seien entscheidend, um den Ausbau von Wind- und Wasserkraft sowie von Netzen und Speichern voranzubringen.
„Die Marktwirtschaft ist in der Energiewende angekommen: Strom aus Erneuerbaren ist inzwischen ein lukratives Geschäftsmodell. Unternehmen stehen bereit zu investieren – wenn man sie nicht daran hindert“, so oecolution-Geschäftsführer Christian Tesch. Daher sei es wichtig, die Bürokratie-Bremse endlich zu lösen.
Die aktuellen Energie-Verwerfungen würden zudem zeigen, wie wichtig es sei, möglichst unabhängig von Energieimporten zu sein. „Mit Sonne, Wind und Wasser können wir Strom in Österreich weitgehend selbst erzeugen“, sagt Tesch.
„Verfahren und Einsprüche dürfen die Energiewende nicht länger bremsen“, verweist Tesch auf eine aktuelle oecolution-Analyse. Demzufolge dauert eine Windrad-Genehmigung bis zum ersten Bescheid über eineinhalb Jahre, bei Einsprüchen sogar fast vier Jahre bis zur rechtskräftigen Entscheidung.
Positiv sei, dass Verfahren vereinfacht und Zuständigkeiten klarer gebündelt werden sollen. Projekte wie Windparks, Stromleitungen oder Speicheranlagen dürften nicht länger durch jahrelange Behördenverfahren ausgebremst werden.
„Daher ist es wichtig, dass Wasser, Wind und Sonne – genauso wie Speicher und Netze – endlich als „übergeordnetes öffentliches Interesse“ gelten“, so Tesch abschließend.
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