• 26.03.2026, 13:34:32
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NEOS Wien: Geothermie ist eine Schlüsseltechnologie für den Gasausstieg und den Standort Wien

Wien (OTS) - 

Die im Ministerrat beschlossene Novelle des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EABG) bringt entscheidende Erleichterungen für die Tiefengeothermie. Mit beschleunigten Verfahren wird die Wärmewende in der Stadt erheblich forciert.

Als NEOS Wien sehen wir in der Tiefengeothermie einen zentralen Hebel, um die Abhängigkeit von Erdgasimporten dauerhaft zu beenden und Wien bis 2040 klimaneutral zu machen. Klubobfrau Selma Arapović begrüßt daher die Einigung auf Bundesebene als wesentlichen Schritt für den Wiener Wohnbau:

„Der Ausstieg aus fossilem Gas ist nicht nur eine klimapolitische, sondern auch eine soziale Frage. Mit der Aufnahme der Geothermie ins EABG sichern wir langfristig preisstabile und saubere Wärme für die Wienerinnen und Wiener. Diese Novelle ist essenziell, um den Gasausstieg im Wohnbau massiv zu beschleunigen. Wir machen Wien unabhängig von teuren fossilen Importen und setzen auf eine Energiequelle, die direkt unter unseren Füßen liegt – rund um die Uhr verfügbar, klimaneutral und ein Garant für leistbare Wohnkosten in unserer Stadt.“

„Die geopolitischen Unsicherheiten zeigen, wie verwundbar wir durch fossile Abhängigkeiten sind, erklärt Energiesprecher Stefan Gara: „Wien hat sich bereits 2020 vorausschauend zu „Raus aus Gas“ verpflichtet – noch vor dem Krieg in der Ukraine. Der Ausstieg aus fossilen Energieträgern und speziell aus Erdgas ist zentraler Bestandteil des Wiener Klimafahrplans zur Klimaneutralität 2040, der im Wiener Klimagesetz verbindlich verankert ist. Die Verankerung der Tiefengeothermie im EABG ist ein echter Gamechanger zur Beschleunigung des Ausbaus.“

Gleichzeitig braucht es eine realistische Einordnung: Tiefengeothermie ist keine kurzfristige Lösung, sondern eine strategische Infrastruktur mit langen Vorlaufzeiten, hohen Anfangsinvestitionen und geologischen Risiken. Genau deshalb sind Planungssicherheit und beschleunigte Genehmigungsverfahren entscheidend.

Um langfristig und nachhaltig gegen hohe Energiepreise vorzugehen, setzt Wien auf Diversifizierung.

„Geothermie ist ein strategischer Standortfaktor, aber sie ersetzt nicht den parallelen Ausbau von Wärmepumpen, Abwärmenutzung, Energieeffizienz und Sonnenstrom. Entscheidend für die Wiener Energiewende ist das Zusammenspiel der Technologien“, so Gara.

In Aspern bauen Wien Energie und OMV im Joint Venture „deeep“ die erste Tiefengeothermie-Anlage, die ab 2028 ca. 20.000 Haushalte mit Fernwärme aus 3 km Tiefe versorgen soll. Bis 2040 sind sieben Anlagen geplant, die bis zu 200.000 Haushalte mit nachhaltiger Wärme versorgen könnten.

Rückfragen & Kontakt

NEOS Wien Rathausklub
Christoph Pflug
Telefon: +43 664 849 15 50
E-Mail: [email protected]
Website: https://wien.neos.eu

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