- 26.03.2026, 09:05:33
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- OTS0033
Studie: Österreicher wollen weniger Öl- und Gas-Importe

Linz (ots)
- Fossile Energiepreise rücken Heizungswechsel in den Fokus
- Energie-Trendmonitor Österreich 2026 zeigt, was Verbraucher denken
Rund drei Viertel der österreichischen Verbraucher halten die Abkehr von Öl- und Gas-Importen für wichtig oder sehr wichtig. 71 Prozent wollen zudem Strom statt fossiler Brennstoffe zur zentralen Energie machen. Das sind Ergebnisse aus dem aktuellen „Energie-Trendmonitor Österreich 2026“. Dafür wurden 1.000 Bürgerinnen und Bürger im Januar 2026 bevölkerungsrepräsentativ von einem Marktforschungsinstitut im Auftrag von Stiebel Eltron befragt.
Die privaten Haushalte in Österreich verbrauchen rund 80 Prozent ihrer Gesamtenergie für das Heizen von Wohnräumen und die Warmwasseraufbereitung. Vor diesem Hintergrund interessant: Knapp zwei Drittel der Befragten befürworten, im eigenen Zuhause auf die klimafreundliche Heiztechnik der Wärmepumpe zu wechseln, um sich auch privat unabhängiger von fossilen Importen zu machen. Möglicher Grund: 64 Prozent der Befragten gaben im Januar an, dass es nach ihrer Einschätzung künftig teurer wird, eine Öl- oder Gasheizung zu betreiben.
Wechsel auf erneuerbare Energien beschleunigen
„Die Preisanstiege für Rohöl und Erdgas in Folge der aktuellen weltpolitischen Entwicklungen unterstreichen einmal mehr, wie wichtig der Wechsel zu erneuerbaren Energien ist“, sagt Thomas Mader, Geschäftsführer von Stiebel Eltron Österreich. „Mit der Wärmepumpenheizung steht den Privathaushalten eine ausgereifte Technik zur Verfügung, die fossile Energien im Heizungskeller überflüssig macht.“
Die Wärmepumpe wandelt dafür frei verfügbare Energie aus der Umgebungsluft, dem Erdreich oder Grundwasser in Heizwärme um. Für den Antrieb ist Strom notwendig, der in Österreich bereits überwiegend aus erneuerbaren Quellen stammt. In Kombination mit einer Photovoltaikanlage erzeugen Haushalte einen Großteil des benötigten Stroms klimafreundlich selbst.
Hindernisse beim Wechsel auf Erneuerbare
Viele Menschen in Österreich kennen bereits solche Vorteile, wie der „Energie-Trendmonitor Österreich 2026“ zeigt. Wenn es aber konkret darum geht, die eigene Energiewende anzupacken, gibt es offenbar noch Hindernisse. Nach Berechnungen des Branchenverbands „Wärmepumpe Austria“ stieg die Zahl der abgesetzten Öl- und Gaskessel im letzten Jahr wieder deutlich an. Ein wichtiger Grund war die ausbleibende Bundesförderung, die erst im November wieder gestartet ist.
„Ein solches ‚Stopp-and-Go‘ bei der Förderung sollte sich nicht wiederholen“, sagt Mader. „Wie die aktuellen Entwicklungen zeigen, ist der Umstieg auf erneuerbare Energie und Technik nicht nur ein wichtiger Baustein, um von geopolitischen Krisen unabhängiger zu werden. Gleichzeitig kann Österreich nur mit dem konsequenten Ausbau der Erneuerbaren seine Klimaziele erreichen.“
Über STIEBEL ELTRON
Als innovationsgetriebenes Familienunternehmen steht Stiebel Eltron für innovative Lösungen im Bereich Warmwasser, Wärme, Lüftung und Klima. Dabei verfolgt der Haus- und Systemtechnikanbieter eine klare Linie - für eine umweltschonende, effiziente und komfortable Haustechnik. Mit rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit setzt der Konzern mit Hauptsitz in Holzminden/DE von der Produktentwicklung bis zur Fertigung konsequent auf eigenes Know-how. Die österreichische Niederlassung Stiebel Eltron Gesellschaft mbH in Hörsching bei Linz, ist die älteste Tochtergesellschaft der Gruppe - sie wurde bereits 1972 gegründet und gehört zu den führenden Vertreibern von Wärmepumpen und Lüftungssystemen im Land.
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