• 25.03.2026, 17:13:02
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ÖVP – Korosec: Wien braucht kein Feindbild Gastpatient, sondern ein effizientes Gesundheitssystem

Mehr Transparenz, faire Finanzierung und strukturelle Reformen

Wien (OTS) - 

Kritik an der SPÖ-Neos-Stadtregierung übte Gesundheitssprecherin Gemeinderätin Ingrid Korosec im Zuge der heutigen Debatte über das Thema Gastpatienten in Wiener Spitälern im Zuge der Dringlichen Anfrage.

„Die SPÖ-Neos-Stadtregierung hat ein neues Feindbild entdeckt: den Gastpatienten. Menschen aus Niederösterreich oder dem Burgenland werden plötzlich so dargestellt, als wären sie das Problem. Damit lenkt man von den eigentlichen Missständen im Wiener Gesundheitssystem ab“, so Korosec.

Aus Sicht der Wiener Volkspartei liegen die Probleme nicht bei den Patientinnen und Patienten, sondern in den Strukturen. Das Wiener System ist pro Behandlung um rund 40 Prozent teurer als der Rest Österreichs. Der entscheidende Unterschied liegt dabei nicht bei der medizinischen Versorgung, sondern bei Infrastruktur, Verwaltung, Gebühren und anderen nicht-medizinischen Leistungen. „Man zeigt mit dem Finger auf die Gastpatienten, damit niemand fragt, warum das Wiener System so teuer ist. Man inszeniert einen Bundesländerstreit, damit niemand über die eigene Ineffizienz redet“, betont Korosec.

Für Korosec ist klar, dass öffentlich finanzierte Spitäler allen Menschen mit Wohnsitz in Österreich offenstehen müssen. Gerade in einer Stadt wie Wien, in die täglich tausende Pendlerinnen und Pendler kommen, sei eine Versorgung nach Postleitzahl weder sachlich noch vertretbar. Statt einen Bundesländerstreit zu schüren, brauche es endlich mehr Transparenz, faire Finanzierung und strukturelle Reformen.

„Das Grundprinzip ist einfach: Die Versorgung muss dem Patienten folgen – nicht der Patient der Versorgung. Es darf keine Rolle spielen, ob jemand in Wien wohnt, in Niederösterreich arbeitet oder im Burgenland seinen Hauptwohnsitz hat. Wer krank ist, hat ein Recht auf Behandlung. Wir brauchen ein Gesundheitssystem, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt und nicht den Meldezettel. Es braucht endlich eine Finanzierung aus einer Hand, ein System, das Leistung belohnt statt Verwaltung, und ein System, in dem Transparenz herrscht. Die Wienerinnen und Wiener und alle Patientinnen und Patienten in Österreich haben ein Recht auf eine funktionierende, faire und effiziente Gesundheitsversorgung“, so Korosec abschließend.

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