- 25.03.2026, 12:47:32
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SPÖ-Rathausklub: In tiefer Trauer um Alfred Barton
Langjähriger Bezirksvorsteher von Ottakring und engagierter Sozialdemokrat verstorben
Mit großer Betroffenheit hat der SPÖ-Rathausklub die Nachricht vom Ableben von Alfred Barton aufgenommen. Mit ihm verliert Wien eine prägende Persönlichkeit der Kommunalpolitik, die über Jahrzehnte hinweg mit ruhiger Entschlossenheit und klarem sozialen Kompass für die Menschen in Ottakring gearbeitet hat. Alfred Barton wurde am 25. Februar 1927 in Wien geboren.
„Mit Alfred Barton verliert Wien einen aufrechten Sozialdemokraten und einen Kommunalpolitiker, der seinen Bezirk mit großer Hingabe, Verantwortungsbewusstsein und echter Nähe zu den Menschen gestaltet hat. Er hat Ottakring über viele Jahre hinweg entscheidend mitgeprägt und damit auch einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung unserer Stadt geleistet. Sein Engagement und sein Wirken werden unvergessen bleiben. In diesen schweren Stunden gilt mein tief empfundenes Mitgefühl seiner Familie und allen, die ihm nahegestanden sind“, so Wiens Bürgermeister und Landeshauptmann Dr. Michael Ludwig.
„Alfred Barton war ein Politiker mit Haltung, Herz und Handschlagqualität. Sein Wirken war stets von dem tiefen Wunsch getragen, das Leben der Menschen konkret zu verbessern – im Grätzl, im Bezirk, in der ganzen Stadt. Ottakring verdankt ihm entscheidende Entwicklungsschritte, die bis heute sichtbar und spürbar sind. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Wegbegleiter*innen“, so SPÖ-Klubvorsitzender Josef Taucher.
„Alfred Barton hat Ottakring über viele Jahre hinweg geprägt wie nur wenige andere. Er war nah bei den Menschen, hat zugehört und gehandelt. Ob bei der Sanierung der Sandleiten, der Erneuerung des Brunnenmarktes oder der Verlängerung der U3 – sein Einsatz hat den Bezirk nachhaltig verändert und modernisiert. Sein Vermächtnis ist ein lebenswerteres Ottakring“, würdigt die Ottakringer Gemeinderätin Susanne Haase den Verstorbenen.
„Alfred Barton hat Ottakring mit Weitblick, Bodenständigkeit und großem Verantwortungsgefühl geführt. Viele Entwicklungen, die den Bezirk heute ausmachen, tragen seine Handschrift. Er war ein Bezirksvorsteher, der mitten unter den Menschen und mit ihnen gearbeitet hat. Dafür gebührt ihm unser großer Respekt und unser ehrendes Gedenken. Meine Gedanken sind bei seiner Familie und Wegbegleiter*innen“, so Ottakrings Bezirksvorsteherin Stefanie Lamp.
Alfred Barton begann seine berufliche Laufbahn bei den Wiener E-Werken und engagierte sich früh politisch für die Sozialdemokratie. Bereits 1959 wurde er Bezirksrat in Ottakring. 1978 übernahm er die Funktion des Bezirksvorsteher-Stellvertreters, bevor er 1980 zum Bezirksvorsteher gewählt wurde. Dieses Amt übte er bis Ende 1996 mit großem Engagement aus.
In seine Amtszeit fielen zentrale Projekte der Bezirksentwicklung: die Erstellung eines Bezirksentwicklungsplanes, umfassende Sanierungen wichtiger Einrichtungen wie des Kongressbades, des Brunnenmarktes und der Müllverbrennungsanlage Flötzersteig sowie die Verlängerung der U3 nach Ottakring. Auch die erste Wohnstraße im 16. Bezirk entstand unter seiner Verantwortung.
Neben seiner politischen Tätigkeit war Alfred Barton über viele Jahre hinweg auch gewerkschaftlich aktiv und engagierte sich in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, insbesondere für die Anliegen der Pensionist*innen.
„Alfred Barton hat gezeigt, was sozialdemokratische Politik im besten Sinn bedeutet: Verantwortung übernehmen, anpacken und immer auf der Seite der Menschen stehen. Wien wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, so Taucher abschließend. (schluss) sh
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Sarah Hierhacker, MA
Wiener Landtags- und Gemeinderatsklub der SPÖ
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