- 25.03.2026, 09:52:33
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Volksbanken-Verbund veröffentlicht erstmals Nachhaltigkeitsbericht nach ESRS
96 Prozent der Finanzierungen erfolgen in Österreich – Fokus auf regionale Wirtschaft und nachhaltige Transformation.

Der Volksbanken-Verbund hat erstmals freiwillig seine nichtfinanzielle Erklärung nach den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) als integrierten Bestandteil des Geschäftsberichts veröffentlicht. Die VOLKSBANK WIEN AG legt ihre konsolidierte nichtfinanzielle Erklärung ebenfalls zum ersten Mal integriert im Geschäftsbericht vor. Nachhaltigkeitsmanagement ist ein zentraler Bestandteil des genossenschaftlich organisierten Volksbanken-Verbundes. Die nichtfinanzielle Erklärung 2025 zeigt, wie der Volksbanken-Verbund und seine Zentralorganisation, die VOLKSBANK WIEN AG, Nachhaltigkeit strategisch steuern, operativ umsetzen und messbar machen. Der entscheidende Mehrwert liegt dabei in der Nutzung der gewonnenen Informationen zur Verbesserung unternehmerischer Entscheidungen. Gleichzeitig begleiten die Volksbanken ihre Kundinnen und Kunden aktiv bei der wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Transformation und unterstützen sie dabei, zukunftsfähige Geschäftsmodelle erfolgreich umzusetzen.
Der Volksbanken-Verbund setzt einen klaren Fokus auf den heimischen Wirtschaftsstandort. Mindestens 95 Prozent der Finanzierungen erfolgen in Österreich. Im Jahr 2025 wurde dieser Wert mit 96,31 Prozent inländischer Finanzierungen übertroffen. Zudem will der Volksbanken-Verbund seine Rolle als finanzieller Regionalversorger in Zukunft weiter stärken. Als Bankengruppe mit genossenschaftlichen Wurzeln erfüllt der Volksbanken-Verbund seinen sozialen Förderauftrag, indem er wirtschaftliche Entwicklung, regionale Wertschöpfung und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet. Darüber hinaus setzt der Volksbanken-Verbund regionale Initiativen zur Förderung nachhaltiger Projekte um.
Zudem senkt der Volksbanken-Verbund die betrieblich bedingten CO₂-Emissionen durch den vollständigen Bezug von Grünstrom sowie einen zunehmend elektrifizierten Fuhrpark mit derzeit 118 E-Fahrzeugen. Weitere Schwerpunkte liegen in der gezielten Mitarbeiterentwicklung und im klaren Bekenntnis zu internationalen Nachhaltigkeitsstandards, wie jenen der Vereinten Nationen. „In ihrer Funktion als Zentralorganisation des Volksbanken-Verbundes bekennt sich die VOLKSBANK WIEN AG als Teilnehmerin des UN Global Compact zu klaren Prinzipien und Werten. Auf Basis unseres genossenschaftlich geprägten Geschäftsmodells verpflichten wir uns zu verantwortungsvollem unternehmerischen Handeln und einer Nulltoleranz gegenüber Diskriminierung und Korruption, transparent dokumentiert im Nachhaltigkeitsbericht“, so Gerald Fleischmann, Generaldirektor der VOLKSBANK WIEN AG und Sprecher des Volksbanken-Verbundes.
Regionale Eigentümerclubs finanzieren nachhaltige Projekte
Die Eigentümerclubs der Beteiligungsgenossenschaften des Volksbanken-Verbundes übernehmen die Rolle von Nachhaltigkeitsdrehscheiben in den Regionen. Welche Bedeutung dieses Modell für die regionale Wirtschaft hat, zeigt zum Beispiel die Volksbank Steiermark: Gemeinsam mit ihren Beteiligungsgenossenschaften rief sie die Initiative „Regionale Projektideen verwirklichen“ ins Leben. Kern der Initiative war der Anspruch, mit den an die Genossenschaften ausgeschütteten Dividenden nachhaltige Projekte zu ermöglichen. Von insgesamt 61 eingereichten Projekten erfüllten 42 die Förderkriterien. Die Mitglieder der beteiligten Genossenschaften wählten 38 Projekte aus und förderten diese mit insgesamt 300.000 Euro. Gefördert wurden unter anderem Photovoltaikanlagen sowie die Sanierung von Sportplätzen in Ehrenschachen und Dietersdorf. Pro mente Steiermark konnte in Hartberg neue Nähmaschinen für die sozialpsychiatrische Tagesstruktur leonardo anschaffen. Auch Bildungsprojekte wie „Technik im Vulkanland“ oder die Anschaffung von iPads für eine Volksschule zur Förderung digitalen, papierfreien Lernens wurden unterstützt. Die Naturfreunde St. Michael verbesserten mit der Sanierung ihres Selbstversorgerhauses am Schoberpass die Wasserversorgung für elf angeschlossene Häuser. Das Spektrum der geförderten Projekte reichte von digitalen Mitfahrbörsen bis hin zur nachhaltig organisierten „Kreisslerei“. Die Vermarktung der Initiative erfolgte über die Website des Eigentümerclubs, wobei die Mitgliedschaft keine Voraussetzung für die Teilnahme war.
„Mit Initiativen wie ‚Regionale Projektideen verwirklichen‘ der Volksbank Steiermark wollen wir motivieren und guten Ideen eine Bühne geben. Wir zeigen, dass jeder Schritt zählt und wir die nachhaltige Transformation nur gemeinsam schaffen. Wir laden alle heimischen Unternehmen – sowohl bestehende als auch potenzielle Neukundinnen und -kunden – dazu ein, den Weg mit uns zu gehen und gemeinsam zukunftssichere Ideen umzusetzen“, betont Monika Tögel, Nachhaltigkeitsbeauftragte des Volksbanken-Verbundes.
Volksbanken punkten bei Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit
Die Mitarbeitenden bilden die Grundlage für den langfristigen Erfolg des Volksbanken-Verbundes. Daher sind Vielfalt und Chancengleichheit unter dem Leitsatz „Gleichberechtigung und Anerkennung als Grundlage für eine wertschätzende Unternehmenskultur“ in der Personalstrategie verankert. Der Volksbanken-Verbund legt damit ein klares Bekenntnis zur Gleichstellung und Inklusion der Mitarbeitenden ab, was nachweislich ihre Zufriedenheit steigert. Einen sehr erfreulichen Wert erzielten die Volksbanken auch bei der Kundenzufriedenheit, die anhand des NPS (Net Promoter Score) ermittelt wurde: Der Volksbanken-Verbund erzielt mit einem NPS von 32 ein ausgezeichnetes Ergebnis. Die VOLKSBANK WIEN AG übertrifft diesen Wert mit einem NPS von 37 nochmals deutlich.
Der Nachhaltigkeitsbericht des Volksbanken-Verbundes und der VOLKSBANK WIEN AG sind Bestandteil der aktuellen Geschäftsberichte. Die Berichte können auf der Website unter www.volksbankwien.at/investor-relations in der Rubrik Berichte abgerufen werden.
Der Volksbanken-Verbund
Der Volksbanken-Verbund ist eine österreichweit tätige Bankengruppe, zu der die acht regionalen Volksbanken, die Österreichische Ärzte- und Apothekerbank sowie die Marke SPARDA-BANK zählen. Die Zentralorganisation des Verbundes ist seit Juli 2015 die VOLKSBANK WIEN AG. Der Volksbanken-Verbund verfügt über eine Bilanzsumme von rd. 32,9 Mrd. Euro und betreut mit 3.168 Mitarbeitenden (Vollzeitäquivalente) in 231 Vertriebsstellen rund 1 Mio. Kundinnen bzw. Kunden in ganz Österreich (Stand: 31.12.2025). Weitere Informationen auf www.volksbank.at bzw. www.volksbank.at/nachhaltigkeit. Die hier dargestellten Angaben dienen, trotz sorgfältiger Recherche, ausschließlich der unverbindlichen Information. Druckfehler und Irrtümer vorbehalten.
VOLKSBANK WIEN AG
Die VOLKSBANK WIEN AG ist mit 1.326 Mitarbeitenden (Vollzeitäquivalente Konzern) und 54 Vertriebsstellen in den Regionen Wien, Burgenland, Weinviertel, Waldviertel und Industrieviertel sowie der österreichweiten Marke SPARDA-BANK die größte der österreichischen Volksbanken. Neben dem eigenen Retailgeschäft erfüllt die VOLKSBANK WIEN AG seit Juli 2015 als Zentralorganisation auch übergeordnete Aufgaben für den Volksbanken-Verbund (Stand: 31.12.2025). Weitere Informationen auf www.volksbankwien.at bzw. www.volksbank.at/nachhaltigkeit. Die hier dargestellten Angaben dienen, trotz sorgfältiger Recherche, ausschließlich der unverbindlichen Information. Druckfehler und Irrtümer vorbehalten.
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Mag. Miriam Daill
Leitung Unternehmenskommunikation, Unternehmenssprecherin
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