- 25.03.2026, 09:23:33
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Musikerin Birgit Denk übernimmt Obfrauschaft beim Österreichischen Musikfonds
Der Österreichische Musikfonds stellt die Weichen für die Zukunft. Im Rahmen der heurigen Mitgliederversammlung wurde die renommierte Musikerin Birgit Denk zur neuen Obfrau gewählt

„Ich freu mich sehr, meine Fähigkeiten als Sängerin, Textautorin, Moderatorin und Sozialpädagogin als Obfrau des Österreichischen Musikfonds für die hiesige Musikszene einbringen zu können“, so Birgit Denk nach der Wahl: „Zusammen mit dem Vorstand, dem Geschäftsführenden wie MitarbeiterInnen werde ich, nach meinen Möglichkeiten, meine Energie und Erfahrung zur Weiterentwicklung des Fonds im Sinne aller in den Ring werfen. Music is the healer!“
Mit Georg Tomandl, Dr.Franz Medwenitsch und Peter Paul Skrepek standen drei der sechs Vorstandsmitglieder des Musikfonds auf eigenen Wunsch für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. „Sie haben mit ihrem ehrenamtlichen Engagement beim Musikfonds maßgeblich zu dessen Gründung und steten Weiterentwicklung beigetragen und nicht zuletzt damit die Rahmenbedingungen für die heimischen Musikschaffenden und Musikbranche deutlich verbessert“, resümiert Musikfonds-Geschäftsführer Harry Fuchs: „Dafür gebührt Ihnen großer Dank!“.
Für die kommende dreijährige Vorstandsperiode wurden in den Vorstand gewählt (alphabet.): Birgit Denk (Obfrau), Mag. Stefan Hahn, Mag. Markus Lidauer, Franz Pleterski, Hannes Tschürtz, Prof. Peter Vieweger.
Kontinuität trifft auf Zukunftsthemen
Mit Birgit Denk gewinnt der Musikfonds eine Persönlichkeit als Obfrau, die zum einen die künstlerische Praxis kennt und sich zum anderen schon in der Vergangenheit kulturpolitisch für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für heimische Musikschaffende engagiert hat.
Denk will die bewährte Arbeit des Musikfonds fortführen und ihn dabei als modernen Dienstleister für die Musikschaffenden und die Musikbranche weiterentwickeln.„Musik ist in so vieler Hinsicht relevant“, ist Denk überzeugt: „Demokratiepolitisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich. Um diese Aufgaben zu erfüllen, müssen MusikerInnen, ProduzentInnen und alle, die Musik erschaffen, auch die Möglichkeiten erhalten, diese Arbeit leisten zu können. Applaus, Follower und Likes sind dafür nicht ausreichend.“
Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Herausforderungen der Zukunft gelegt werden. Der Musiksektor befindet sich in einem rasanten technologischen Wandel, der in maßgeblichen Bereichen neue Antworten erfordert. So wird sich der Musikfonds verstärkt mit den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz in der Musik auseinandersetzen, um in seinen Förderaktivitäten die Interessen der Musikschaffenden und der Musikbranche zu wahren. In einer globalisierten Streaming-Welt gilt es, die Sichtbarkeit österreichischer Musikerinnen und Musiker weiter zu forcieren, um damit deren Arbeits- und Lebenssituation zu verbessern und die Wertschöpfung zu steigern. Durch die laufende Anpassung der Förderinstrumentarien an die sich ändernden Konsum- und Produktionsgewohnheiten soll eine nachhaltige Verbesserung der Rahmenbedingungen erreicht werden.
„Als Obfrau habe ich auch den Auftrag, die Mitbestimmung von Frauen und deren Sichtbarkeit in der österreichischen Musiklandschaft zu verbessern, zu stärken“, so Denk: „Gerade in den Institutionen, an den Entscheidungsstellen, brauchen wir zur Herstellung von Gleichstellung augenscheinlich mehr Frauen. Der Vorstand und ich werden uns darum bemühen.“
Derzeit erarbeitet das Kulturministerium (bmwkms) unter Einbeziehung des gesamten Musiksektors eine Musikstrategie für Österreich. Dabei geht es nicht nur um direkt ausgeschüttete Fördermittel, sondern im Besonderen auch um die Umsetzung von Maßnahmen im Bereich der musikalischen Bildung, der Qualifizierung von Marktteilnehmerinnen und Marktteilnehmern, die Steigerung des Airplays heimischer Produktionen, Internationalisierung, die enge Zusammenarbeit innerhalb des gesamten Sektors und vieles mehr. Der Österreichische Musikfonds wird in einem solchen Zukunftsszenario jedenfalls eine zentrale Rolle spielen und mehr denn je ein maßgeblicher Baustein für eine starke heimische Musikszene und Musikbranche sein. Birgit Denk dazu: „Ich sehe meine Aufgabe als Schnittstelle, als Verbinderin all dieser Mitwirkenden. Ich will mit allen in wertschätzenden Gesprächen bleiben und dabei auch immer die ausführende Musikerin, die ich bin, in Vertretung der vielen mit in die Gesprächsrunden nehmen.“
Über den Österreichischen Musikfonds
Der Österreichische Musikfonds ist eine Initiative zur Unterstützung professioneller österreichischer Musikproduktionen, Livetourneen sowie Musikvermarktungs- und Exportmaßnahmen, um damit ihre Verwertung und Verbreitung zu steigern und Österreich als Kreativstandort zu stärken. Der Musikfonds steht allen in Österreich lebenden musikschaffenden Urheberinnen und Urhebern, Interpretinnen und Interpreten, Musikproduzierenden, Musikverlagen und Labels offen.
Der Public-Private-Partnership-Verein wird getragen und finanziert von: Bundesministerium Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (bmwkms), AKM/GFÖM, Austro Mechana/SKE-Fonds, Fachverband der Film-& Musikwirtschaft, LSG Produzenten/IFPI, LSG Interpreten/OESTIG. Das Jahresbudget des Österreichischen Musikfonds beläuft sich im Jahr 2026 auf 2,1 Millionen Euro.
Rückfragen & Kontakt
Österreichischer Musikfonds
Mag. Harry Fuchs
E-Mail: [email protected]
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