- 25.03.2026, 09:17:34
- /
- OTS0033
Grüne Wien/Pühringer, Kraus, Stark zu Aktueller Stunde: Günstige Öffis schützen vor teurem Sprit
Die aktuellen politischen Ereignisse, besonders im Nahen Osten, zeigen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern sehr deutlich. Die globalen Energiemärkte stehen neuerlich unter Druck, Ölpreise steigen sprunghaft, Lieferketten geraten ins Wanken. Auch in Österreich führt das zu höheren Energie- und Mobilitätskosten. „Wenn jetzt die Spritpreisbremse in aller Munde ist, dann muss auch über die verlässlichste, ökologischste und unabhängigste Form der Mobilität gesprochen werden – die Öffis. Öffentliche Verkehrsmittel sind nicht nur umwelt- und klimapolitisch zentral, sondern auch ein wirksamer Schutz gegen genau jene Preisschocks, die durch internationale Krisen ausgelöst werden“, so Parteivorsitzender Peter Kraus.
Leider hat die Rot-Pinke Stadtregierung ausgerechnet die Öffis teurer gemacht. „Wien galt jahrzehntelang als eine der leistbarsten Metropolen Europas. Die Stadtregierung verspielt dieses Erbe des Roten Wien gerade. Massive Verteuerung der Öffi-Tickes, höhere Gebühren, hohe Wohn- und Energiekosten und gleichzeitig Kürzungen bei sozialen Dienstleistungen: Die rot-pinke Stadtregierung setzt die Wiener:innen enorm unter Druck“, so Parteivorsitzende Judith Pühringer. Die Grünen Wien halten dazu im heutigen Gemeinderat ihre Aktuelle Stunde ab – unter dem Titel „Leistbares Leben in Gefahr – von Gebühren bis Wohnen, die Wiener:innen zahlen mehr und bekommen immer weniger“.
365 Euro Jahreskarte wieder einführen
Die Jahreskarte für Wien kostet jetzt 461 Euro statt bisher 365 Euro. Auch das Klimaticket wurde auf 1.400 Euro angehoben – um 28 Prozent. „Damit wird ausgerechnet jenes Angebot verteuert, das für klimafreundliche Mobilität und Unabhängigkeit von fossilen Energien besonders wichtig ist. Die Verteuerung der Öffi-Jahreskarten ist sozialpolitisch falsch, klimapolitisch kontraproduktiv und verkehrspolitisch ein Rückschritt. Sie erschwert den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel und belastet jene Menschen, die auf leistbare Mobilität im Alltag angewiesen sind“, so Parteivorsitzender Peter Kraus.
„SPÖ und Neos folgen dem immer gleichen Muster: Die Wienerinnen und Wiener zahlen mehr, bekommen dafür aber weniger. Die Verteuerung der Jahreskarte wurde mit dem Versprechen eines besseren Öffi-Angebots gerechtfertigt, doch kurz danach wurde der U-Bahn Ausbau auf Jahre verschoben. Anstatt das Leben für die Menschen leistbar zu machen, legt die Stadtregierung den Wiener:innen Steine in den Weg. Wir wollen, dass die 365 Euro Jahreskarte wieder eingeführt wird“, so Mobilitätssprecher Kilian Stark abschließend.
Rückfragen & Kontakt
Kommunikation Grüne Wien
Telefon: 01-4000-81814
E-Mail: [email protected]
Website: https://wien.gruene.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GKR






