- 24.03.2026, 09:04:02
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IV begrüßt Abschluss der Verhandlungen von EU-Freihandelsabkommen mit Australien
Wichtiges Signal für Diversifizierung, Resilienz und neue Marktchancen
„Europa darf im globalen Wettbewerb nicht ins Hintertreffen geraten. Gerade in einem zunehmend unsicheren globalen Umfeld sind starke Partnerschaften mit gleichgesinnten Ländern entscheidend. Ein Abkommen mit Australien ist ein wichtiges Signal für offenen, regelbasierten Handel“, kommentiert IV-Generalsekretär Christoph Neumayer den politischen Abschluss der Verhandlungen zwischen der EU und Australien.
Die Industriellenvereinigung (IV) sieht darin ein wichtiges Signal zur Diversifizierung der Handelspartner und zur Stärkung der wirtschaftlichen Resilienz Europas. Das Abkommen würde Zölle auf 99 Prozent der EU-Exporte abbauen, Marktzugänge verbessern und neue Chancen für die exportorientierte Industrie schaffen. Zudem würde der Zugang zu kritischen Rohstoffen erleichtert – Australien gehört zu den wichtigsten Rohstofflieferanten weltweit und ist etwa größter Produzent von Lithium. 2025 exportierte die EU Waren im Wert von rund 37 Milliarden Euro nach Australien. EU-Exporte nach Australien könnten in den nächsten zehn Jahren um rund ein Drittel steigen, Unternehmen würden sich über eine Milliarde Euro an Zöllen pro Jahr ersparen.
Auch für Österreich bietet Australien erhebliches Potenzial: 2025 exportierten heimische Unternehmen Waren im Wert von rund 886 Millionen Euro, insbesondere Maschinen, Fahrzeuge und elektrotechnische Produkte zählen zu den wichtigsten Exportgütern. „Australien ist ein wirtschaftlich stabiler und innovationsstarker Partner. Ein Abkommen würde unseren Unternehmen den Markteintritt erleichtern und gerade in technologieintensiven Bereichen zusätzliche Wachstumschancen eröffnen“, so Neumayer.
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