- 17.03.2026, 13:26:33
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Grüne Wien/Ellensohn zum Tag der Sozialen Arbeit: Sozialabbau der SPÖ betrifft alle, die Hilfe brauchen und helfen wollen
Dringender Handlungsbedarf bei den Arbeitsbedingungen in der Sozialen Arbeit
Anlässlich des heutigen Tages der Sozialen Arbeit wird einmal mehr deutlich: Die Arbeitsbedingungen für Sozialarbeiter:innen und Sozialpädagog:innen verschlechtern sich zunehmend. Der Druck auf die Beschäftigten wächst kontinuierlich, da die personelle Ausstattung vieler Einrichtungen mittlerweile bedenkliche Ausmaße angenommen hat. Trotz des hohen Engagements arbeiten zahlreiche Fachkräfte an der Grenze zur Erschöpfung und sind von Burn-out bedroht. „Prekäre Beschäftigungsverhältnisse, überbordende Dokumentationspflichten, befristete Dienstverträge sowie fehlende Zeit für fachliche Reflexion beeinträchtigen nicht nur die Situation der Beschäftigten, sondern auch die Qualität und Wirksamkeit der sozialen Arbeit insgesamt“, so der Sozialsprecher der Grünen Wien, David Ellensohn.
Klare gesetzliche Regelung gefordert
Im Gegensatz zu anderen Berufsgruppen – etwa im Gesundheitsbereich – fehlt in der Sozialen Arbeit ein eigenständiges Berufsgesetz, das Aufgaben, Zuständigkeiten und Ausbildungsstandards regelt. Diese Lücke muss dringend geschlossen werden, um die Profession nachhaltig zu stärken und abzusichern.
„Sozialarbeiter:innen sind unverzichtbare Stützen unserer Gesellschaft. Sie begleiten Kinder und Jugendliche, unterstützen Menschen in Krisensituationen und setzen sich für jene ein, die von Armut, Ausgrenzung oder Perspektivlosigkeit betroffen sind. Damit leisten sie einen entscheidenden Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit und stärken die demokratischen Grundlagen unserer Gesellschaft“, so Ellensohn.
Die aktuellen Kürzungsmaßnahmen im Sozialbereich setzen NGOs und Sozialarbeiter:innen massiv unter Druck. In Wien wurde nicht nur die Mindestsicherung reduziert, auch die Budgets vieler sozialer Organisationen wurden gekürzt. Damit steigt einerseits die Zahl der Menschen, die in finanzielle Notlagen geraten und Unterstützung benötigen, andererseits stehen den Organisationen immer weniger Ressourcen zur Verfügung, um diese wachsende Nachfrage zu bewältigen.
„Die SPÖ betreibt in Wien brutalen Sozialabbau. Das trifft alle, die Hilfe benötigen und es betrifft tausende Sozialarbeiter:innen, die helfen wollen. Der Tag der Sozialen Arbeit darf nicht nur Anlass zur Wertschätzung sein – er muss auch ein Weckruf sein. Es braucht jetzt konkrete Maßnahmen, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern, die Personalsituation zu stabilisieren und die Soziale Arbeit als unverzichtbare Profession nachhaltig abzusichern“, fordert Ellensohn.
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