• 16.03.2026, 10:00:37
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WK Wien fordert mehr KI- und Digitalkompetenz in Schulen

Digitale Kompetenz ist eine Kulturtechnik – Heimhilcher: „Junge Menschen sollen digitale Technologien nicht nur nutzen, sondern auch verstehen.“

Wien (OTS) - 

„Digitale Kompetenzen sind heute eine grundlegende Kulturtechnik. Ohne sie wird es zunehmend schwieriger, im Berufsleben erfolgreich zu sein“, stellt Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting der WK Wien fest. Die aktuelle Ausgabe des „Vienna Digital Skills Insights“, dessen Co-Herausgeber die Wirtschaftskammer Wien ist, zeigte klar, dass Künstliche Intelligenz (KI) im Alltag zwar immer häufiger genutzt wird; die zugrundeliegenden Mechanismen und Grundlagen werden jedoch selten im Detail verstanden.

KI und Digitalisierung in allen Fächern
„Schulen müssen junge Menschen befähigen, digitale Technologien nicht nur zu nutzen, sondern auch zu verstehen“, sagt Heimhilcher. Aus Sicht der Wiener Wirtschaft ist das ein entscheidender Faktor für den Standort. Unternehmen suchen zunehmend Fachkräfte mit IT-Grundverständnis, analytischem Denken und digitaler Problemlösungskompetenz. Die Wirtschaftskammer Wien spricht sich daher für eine stärkere Verankerung von Informatik und Künstlicher Intelligenz in den Lehrplänen aus. Dabei geht es ihr weniger um ein „Entweder-oder“, sondern mehr um zeitgemäße Prioritäten.

„Digitale Bildung darf kein Randthema sein. Sie muss ins Zentrum des Bildungssystems rücken“, betont Heimhilcher. Gezielte KI- und Digitalkompetenzvermittlung ist aus Sicht der Wiener Wirtschaft auch ein zentraler Hebel gegen den zunehmenden Fachkräftemangel. „IT-Grundverständnis, analytisches Denken und digitale Problemlösungskompetenz; diese Fähigkeiten sind heute in nahezu allen Branchen gefragt“, sagt Heimhilcher. „Wenn wir hier nicht gegensteuern, verschärft sich der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften weiter.“

Investition in Infrastruktur nötig
Um die Chancen der KI für den Wirtschaftsstandort Wien zu nutzen, braucht es Investitionen in digitale Infrastruktur, leistungsfähige Internetverbindungen und Rechenzentren. Eine engere Zusammenarbeit von Universitäten, Forschungseinrichtungen und Wirtschaft kann die KI-Bildungsoffensive stärken.

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