- 11.03.2026, 11:29:02
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Karner-Kremser/Obrecht (SPÖ): Europa setzt wichtiges Zeichen für leistbares Wohnen
Wien zeigt vor, wie soziale Wohnpolitik wirkt
Das Europäische Parlament setzt mit seinem ersten Bericht zur Bekämpfung der Wohnraumkrise ein starkes Signal für mehr leistbares Wohnen in Europa. Für die Wiener SPÖ-Gemeinderät*innen Waltraud Karner-Kremser und Sascha Obrecht ist klar: Wohnen ist ein Menschenrecht und darf nicht dem freien Spiel des Marktes überlassen werden. Gerade Wien zeigt seit vielen Jahren, wie soziale und vorausschauende Wohnpolitik für mehr Lebensqualität sorgt.
„Dass Europa das Thema Wohnen jetzt stärker in den Fokus rückt, ist ein wichtiger Schritt. Es braucht mehr Investitionen in leistbaren Wohnraum, mehr sozialen Wohnbau und einen besseren Schutz für Mieter*innen. Wien zeigt seit langem, dass eine gerechte Wohnpolitik funktioniert und das Leben der Menschen spürbar verbessert. Mit Gemeindebau, gefördertem Wohnbau und einem starken Netz an Unterstützungsangeboten sorgt Wien dafür, dass Wohnen nicht zum Luxus wird“, so die SPÖ-Gemeinderätin und Vorsitzende des Ausschusses für Wohnen, Wohnbau und Frauen, Waltraud Karner-Kremser.
Auch der SPÖ-Gemeinderat und Vorsitzende des EU-Ausschusses im Wiener Gemeinderat, Sascha Obrecht, begrüßt den Bericht: „Der Mangel an leistbarem Wohnraum betrifft ganz Europa und braucht daher auch gemeinsame europäische Antworten. Es ist ein großer Erfolg, dass das Thema Wohnen nun auch auf europäischer Ebene endlich ernsthaft behandelt wird. Städte und Gemeinden müssen dabei bestmöglich unterstützt werden, denn sie sind es, die vor Ort für leistbares Wohnen sorgen. Wien zeigt dabei, wie soziale Wohnpolitik konkret wirkt: mit fairen Regeln, mit einem starken öffentlichen und geförderten Wohnbau und mit einem System, das auf die Bedürfnisse der Menschen eingeht.“
Wien zeigt seit vielen Jahren, wie soziale Wohnpolitik wirkt: mit Gemeindewohnungen, geförderten Wohnungen, SMART-Wohnungen und einem Vergabesystem, das stärker auf die Lebensrealität der Menschen eingeht. Das Wiener Wohn-Ticket erleichtert den Zugang zu leistbarem Wohnraum, dazu kommen neue Gemeindewohnungen und soziale Vergabekriterien für Menschen, die besonders unter den steigenden Wohnkosten leiden.
„Gerade in Zeiten steigender Wohnkosten zeigt sich, wie wichtig ein starkes soziales Wohnmodell ist. Wien sorgt mit leistbaren Gemeindewohnungen, gefördertem Wohnbau und fairen Vergaberegeln dafür, dass Wohnen für viele Menschen leistbar bleibt und soziale Sicherheit gibt“, so Karner-Kremser.
Der Bericht des Europäischen Parlaments fordert unter anderem mehr gezielte EU-Mittel für bezahlbaren Wohnraum, die Regulierung von Kurzzeitvermietungen, mehr sozialen und öffentlichen Wohnbau, stärkere Rechte für Mieter*innen sowie Maßnahmen gegen Spekulation und Obdachlosigkeit. Für Obrecht ist das ein wichtiger Schritt hin zu einem Europa, das die Lebensrealität der Menschen ernst nimmt: „Der Bericht bringt wichtige wohnpolitische Forderungen auf europäischer Ebene voran. Damit setzt Europa ein klares Zeichen für mehr leistbaren Wohnraum, mehr Schutz für Mieter*innen und mehr soziale Verantwortung. Wien zeigt, wie eine solche Politik in der Praxis erfolgreich umgesetzt werden kann“, so Obrecht abschließend.
(schluss)gm
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