- 11.03.2026, 09:14:03
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willhaben Marktforschung: Wie sich die Jobsuche ändert und welche Bereiche derzeit am aussichtsreichsten sind

Mehr als 70 Prozent ändern ihr Suchverhalten, während sie nach einer neuen Stelle Ausschau halten
Besonders bei Gehalt, Arbeitszeiten, Anfahrtsweg, Arbeitsort und dem genauen Tätigkeitsbereich werden Suchende wählerischer
Jüngere ändern am wenigsten, ältere Menschen und Alleinstehende mit Kindern am meisten
Bei der Jobsuche ist oftmals Flexibilität angesagt. Dennoch gibt es zahlreiche Punkte, die den Menschen bei der Recherche nach einer neuen Beschäftigung besonders wichtig sind, wie eine repräsentative marketagent-Studie im Auftrag von willhaben zeigt. Denn: 70,1 Prozent der Jobsuchenden ändern ihr Suchverhalten während sie suchen, 20 Prozent davon stark und 50,1 Prozent etwas – nur knapp 30 Prozent ändern es wenig oder gar nicht.
64,3 Prozent, so die Studie, werden in Bezug auf das Gehalt wählerischer, 59 Prozent bezüglich des Anfahrtsweges zur Arbeit und 57,4 Prozent hinsichtlich des Arbeitsortes. Dahinter folgen der genaue Tätigkeitsbereich (55,4 Prozent), die Stundenanzahl (52,3 Prozent) und die Unternehmensauswahl (51,2 Prozent). In den Bereichen Homeoffice / Remote-Möglichkeiten, Benefits und Hierarchie-Ebene wuchs die Kompromissbereitschaft während der Suche gemäß Studie hingegen am meisten.
Frauen sind in den Punkten Arbeitsort, Arbeitszeiten, Anfahrtsweg und Stundenanzahl des gesuchten Jobs zudem deutlich wählerischer als Männer. Was den Tätigkeitsbereich betrifft, werden 55,4 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher während der Suche spezifischer. 35,1 Prozent bleiben bei ihrer Wahl und verändern den Tätigkeitsbereich bei der Suche gar nicht.
„Gehalt, Arbeitszeiten sowie Arbeitsort und damit auch der Anfahrtsweg sind klassische Knackpunkte bei der Jobsuche“, fasst Markus Zink, Head of Jobs bei willhaben, die Ergebnisse zusammen. „Die Zahlen zeigen aber auch, dass nicht wenige Suchende ihre Präferenzen öfter ändern. Während jüngere Menschen ihr Suchverhalten tendenziell am wenigsten anpassen, machen dies am Weg zum passenden Job-Angebot ältere Menschen und Alleinstehende mit Kindern laut der Erhebung am stärksten“, so Markus Zink.
Wahrnehmung der Job-Anzeigen
Was den Suchenden laut Erhebung bei Jobinseraten aktuell vermehrt auffällt, sind eine Zunahme an Teilzeitjobs (26 Prozent) und niedrigere Gehälter (24,1 Prozent). 14,8 Prozent nehmen in ihrem Suchbereich hingegen sogar eine Zunahme beim potentiellen Gehalt wahr. Weitere Beobachtungen: Eine Zunahme bei den Möglichkeiten Remote oder im Homeoffice zu arbeiten (22,4 Prozent) und mehr Hinweise auf Benefits (20,6 Prozent). Verstärkte Präsenz des Themas Unternehmenskultur, längere Bewerbungsprozesse, mehr befristete Stellen und die seltener werdende Verpflichtung, ein Bewerbungsschreiben bzw. einen Lebenslauf vorzulegen, wurden ebenfalls registriert.
Aktuelles Angebot: Vertrieb und Handel vor Handwerk und Gewerbe
Die besten Jobaussichten finden sich aktuell im Bereich Vertrieb/Handel, wo mit rund 4.400 Anzeigen derzeit die meisten Stellenanzeigen auf willhaben online sind. Dahinter folgen Handwerk/Gewerbliche Berufe (ca. 3.000), Einkauf/Logistik/Transport (ca. 1.900), Technische Berufe/Engineering/Architektur (ca. 1.800), Pflege/Soziales/Gesundheit (ca. 1.700), Gastgewerbe/Tourismus/Freizeit (ca. 1.500) sowie Produktion/Fertigung (ca. 1.300).
Über die Studie
Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut marketagent hat im Auftrag von willhaben Ende 2025 insgesamt 1.081 Interviews zum Thema „Jobsuche“ durchgeführt. Befragt wurden Personen im Alter zwischen 15 und 59 Jahren, die in den letzten 12 Monaten auf Jobsuche waren bzw. aktuell sind. Das Sample steht repräsentativ für die österreichische Bevölkerung.
Rückfragen & Kontakt
Andreas Pucher
PUCHER communications
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