• 09.03.2026, 07:00:34
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Salzburg, Treffpunkt internationaler Osteopathie-Expert:innen:

Konferenz mit Teilnehmer:innen aus rund 30 Ländern rückt Patient:innensicherheit und gesetzliche Regulierung in den Fokus

Bürgermeister Bernhard Auinger mit Vorstand Osteopathy Europe und
OEGO
Salzburg (OTS) - 

Internationale Expertinnen und Experten aus 25 europäischen Ländern sowie Kanada, Brasilien und Israel diskutierten in Salzburg über wissenschaftliche Entwicklungen der Osteopathie und die Bedeutung gesetzlicher Regulierung für Patientensicherheit und Qualitätssicherung im Gesundheitssystem.

Die OEGO – Österreichische Gesellschaft für Osteopathie war 2026 Gastgeberin der internationalen Spring Conference von Osteopathy Europe. Am 6. und 7. März 2026 trafen sich in Salzburg führende nationale, europäische und internationale Vertreterinnen und Vertreter der Osteopathie, um aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen, die Rolle der Osteopathie in der modernen Gesundheitsversorgung sowie die Bedeutung gesetzlicher Regulierung für Patientensicherheit und Qualitätssicherung zu diskutieren.

Die Konferenz unterstrich die zunehmende Bedeutung der Osteopathie als Bestandteil einer integrativen, evidenzbasierten Gesundheitsversorgung. Allein in Österreich führen rund 2.000 Osteopathinnen und Osteopathen, die die vorgeschriebene fünfjährige Ausbildung absolviert haben, wöchentlich etwa 30.000 osteopathische Behandlungen durch, immer in Akkordanz mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt der Patientin oder des Patienten. Dennoch fehlt in Österreich bislang ein klarer gesetzlicher Rahmen für Ausbildung, Berufsbezeichnung und Qualitätssicherung.

Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) unterstreicht in seiner Eröffnungsansprache:
„Salzburg ist nicht nur eine internationale Kulturstadt, sondern auch ein Ort des wissenschaftlichen Austauschs. Als Bürgermeister bin ich stolz, dass mit der Spring Conference von Osteopathy Europe Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 25 Nationen in Salzburg zusammenkommen. Osteopathie leistet einen wichtigen Beitrag in der Patientenversorgung – umso wichtiger ist es, im Sinne von Patientensicherheit und Qualitätssicherung eine klare gesetzliche Grundlage zu schaffen.“

In 13 europäischen Ländern ist Osteopathie bereits als eigenständiger Gesundheitsberuf gesetzlich reguliert und fest im Gesundheitssystem verankert. Internationale Erfahrungen zeigen, dass eine gesetzliche Regelung wesentlich zur Patientensicherheit, zur Qualitätssicherung und zur klaren Integration in die Gesundheitsversorgung beiträgt.

Zu den internationalen Gästen der Konferenz zählten neben der Präsidentin von Osteopathy Europe, Hanna Tómasdóttir, auch der Vizepräsident, Lluis Horta, sowie der designierte Präsident von Osteopathy Europe, Tomas Collin. Hanna Tómasdóttir zeigte sich stolz, in Salzburg von den österreichischen Kolleginnen und Kollegen der OEGO empfangen worden zu sein, und dankte dem Bürgermeister von Salzburg für die Eröffnung der Konferenz. In Ihrem Statement unterstrich sie die Wichtigkeit, Osteopathinnen und Osteopathen aus ganz Europa in einer Konferenz wie dieser zusammenzubringen: „Die Zusammenführung von Osteopathinnen und Osteopathen aus ganz Europa stärkt sowohl unseren Beruf als auch die Qualität der Versorgung, die wir den Patientinnen und Patienten bieten können. Osteopathinnen und Osteopathen sind Gesundheitsfachkräfte, die sich für die muskuloskelettale Gesundheit und die Gesundung, im Speziellen bei wichtigen Themen wie dem Schmerz, der Patientinnen und Patienten einsetzen. Erfahrungen aus Ländern wie Dänemark, Norwegen und dem Vereinigten Königreich zeigen deutlich, wie gesetzliche Vorschriften die Patientensicherheit, professionelle Standards und die Integration in Gesundheitssysteme festigen“, so Tómasdóttir.

Die OEGO sieht in der internationalen Konferenz einen wichtigen Impuls für den gesundheitspolitischen Dialog in Österreich. Ziel ist es, die Osteopathie durch eine klare gesetzliche Anerkennung, verbindliche Ausbildungsstandards und einen geschützten Berufstitel aus der rechtlichen Grauzone zu führen und damit langfristig Patientensicherheit, Qualitätssicherung und Transparenz in der Versorgung zu sichern.

„Wenn Patientinnen und Patienten in Österreich in Übereinstimmung mit ihrer behandelnden Ärztin oder ihrem behandelnden Arzt – etwa bei Schmerzen oder, im Besonderen auch Frauen – eine osteopathische Behandlung in Anspruch nehmen, muss gewährleistet sein, dass sie eine adäquate Leistung für ihr investiertes Geld erhalten. Dazu braucht die Osteopathie in Österreich einen klaren gesetzlichen Rahmen für Ausbildung, Berufsbezeichnung und Qualitätssicherung“, verdeutlicht Margit Halbfurter-Mandler, Präsidentin der OEGO – Österreichische Gesellschaft für Osteopathie.

Rückfragen & Kontakt

Österreichische Gesellschaft für Osteopathie (OEGO)
Margit Halbfurter, MSc D.O.
Telefon: +43 664 75009429
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.oego.org

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