- 06.03.2026, 10:36:33
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Wiener Stadtwerke: Frauenanteil im Infrastrukturkonzern steigt deutlich
Bei Lehrlingen, Führungskräften und im Aufsichtsrat ist ein Drittel weiblich.
Bei den Mitarbeiter*innen der Wiener Stadtwerke-Gruppe steigt der Anteil von Frauen in allen Bereichen deutlich. Lag er im Jahr 2020 noch bei 18,7 Prozent, beträgt er 2025 bereits über 23 Prozent. Besonders erfreulich ist die Entwicklung in einzelnen Bereichen: In der IT liegt der Frauenanteil bei 27,6 Prozent, in technischen Berufen bei knapp zehn Prozent – mit klarer Tendenz nach oben. Auch in Führungspositionen zeigt sich ein positiver Trend: Über 30 Prozent der Führungskräfte sind Frauen. Auf Geschäftsführungsebene liegt der Konzern innerhalb der sogenannten Gender Balance Zone von 40 bis 60 Prozent, auch der Aufsichtsrat ist zu über 30 Prozent weiblich besetzt.
„Wien steht für Chancengerechtigkeit und Fortschritt, und die Wiener Stadtwerke leisten dazu einen wesentlichen Beitrag: mit gezielter Förderung, fairen Karrierechancen und dem klaren Bekenntnis zu Gleichstellung“, betont Ulli Sima, Stadträtin für Stadtentwicklung, Mobilität und Wiener Stadtwerke.
„Wer eine Stadt verlässlich versorgt, trägt auch gesellschaftliche Verantwortung. Deshalb schaffen wir verbindliche Strukturen, transparente Karrierewege und eine Unternehmenskultur, in der Vielfalt als Stärke verstanden wird. Frauen sind bei uns nicht Ausnahme, sondern selbstverständlich in allen Funktionen vertreten“, sagt Monika Unterholzner, stellv. Generaldirektorin der Wiener Stadtwerke.
Wiener Stadtwerke fördern junge Frauen
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung junger Frauen: Der Anteil weiblicher Lehrlinge beträgt aktuell rund 30 Prozent. Insgesamt absolvieren derzeit 700 Lehrlinge – mehr als jemals zuvor – in 20 Lehrberufen ihre Ausbildung bei den Wiener Stadtwerken. Ziel ist es, den Anteil weiblicher Lehrlinge weiter deutlich zu erhöhen.
„Als eine der größten Arbeitgeberinnen Wiens wollen wir gezielt Frauen für Zukunftsbereiche begeistern – insbesondere für MINT-Berufe und technische Laufbahnen. Wir zeigen klare Karriereperspektiven, flexible Rahmenbedingungen und starke Netzwerke im Konzern. Dass 31 Prozent unserer Bewerbungen von Frauen kommen, bestätigt: Die Wiener Stadtwerke sind für viele Frauen ein attraktiver Ort, um Verantwortung zu übernehmen und ihre Karriere aktiv zu gestalten“, so Peter Weinelt, Generaldirektor der Wiener Stadtwerke.
Neue Kampagne macht Frauen sichtbar
Anlässlich des internationalen Frauentags haben die Wiener Stadtwerke eine Kampagne mit zehn Mitarbeiterinnen aus unterschiedlichen Konzernunternehmen lanciert. Unter dem Slogan „Keine Gleichstellung. Keine Frauen. Keine Stadt.“ holen die Wiener Stadtwerke Frauen vor den Vorhang, die im Konzern in unterschiedlichen Bereichen tätig sind. Sie fungieren stellvertretend als Gesichter für die vielen Frauen im Konzern und machen stellvertretend deren Leistung und ihren Beitrag zum Funktionieren der Stadt sichtbar. Zugleich soll die Kampagne Frauen ansprechen, die Interesse an technischen Berufen haben und ihnen Job- und Karrieremöglichkeiten innerhalb einer gleichberechtigten, fairen Unternehmenskultur der Wiener Stadtwerke aufzeigen.
Maßnahmen für mehr Gleichstellung
Als größter kommunaler Infrastrukturdienstleister Wiens verstehen die Wiener Stadtwerke Gleichstellung nicht als symbolisches Bekenntnis, sondern als Qualitätskriterium moderner Unternehmensführung und setzen konsequent konkrete Maßnahmen um wie: eine Konzernrichtlinie für Barrierefreiheit, Vielfalt und Gleichstellung, Entwicklungs- und Mentoringprogramme für Frauen auf allen Ebenen, Cross-Mentoring-Programme, Empowerment-Trainings, regelmäßige Frauennetzwerkveranstaltungen sowie umfassende Weiterbildungsangebote.
Flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice, kostenlose Ferienbetreuung sowie die Förderung von Väterkarenz unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Gleichzeitig gilt im Konzern eine klare Null-Toleranz-Politik gegenüber sexueller Belästigung, Mobbing und Diskriminierung – eine interne Kommunikationskampagne dazu wurde im Jahr 2025 mit dem deutschen Preis INKOMETA ausgezeichnet.
Fotos finden Sie unter:
https://mediastore.wienerstadtwerke.at/pinaccess/showpin.do?pinCode=zp4fR1nXZGe7
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Mag. Susanne Sterniczky
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