- 04.03.2026, 09:00:36
- /
- OTS0024
RE/MAX-ImmoSpiegel 2025 Gesamtmarkt: Der Aufschwung am Immobilienmarkt ist da!

Nahezu alle Immobilientypen haben 2025 gegenüber 2024 bei den Verkäufen wie bei den Umsätzen zugelegt. Für den Gesamtmarkt ergibt dies gegenüber dem schwachen Jahr 2024 einen Mengenzuwachs von +16,8 % und einen Mehrumsatz von +20,3 %.
Der RE/MAX-ImmoSpiegel enthält in der Vollversion unter www.remax.at/de/presse/presseaussendungen
Zahlen, Daten und Fakten für Gesamtösterreich, jedes Bundesland und jeden einzelnen Bezirk in folgender Reihenfolge:
- Zahlen-Highlights: Österreich, Bundesländer zusätzlich Bezirke, Strukturveränderungen
- Gesamtmarkt Gesamtösterreich: Fakten, Einschätzung, Ausblick
- Immobilientypen im Vergleich
- Bundesländer im Überblick und direktem Vergleich
- Bundesländer- und Bezirks-Detaildaten sortiert nach Veränderung der Verbücherungen in Prozent
ZAHLEN-HIGHLIGHTS
Österreich: Mit 117.782 verbücherten Immobilien liegt die Jahresmenge 2025 um +16,8 % über der von 2024. Zwar fehlen auf den Zehnjahresdurchschnitt noch -8,6 %, doch die Trendwende ist geschafft. Der Verbücherungswert stieg um +5,84 Mrd. Euro auf 34,61 Mrd. Euro. Das sind um +20,3 % mehr als 2024, um +5,8 % mehr als der Zehnjahresschnitt.
Bundesländer: Alle Bundesländer außer dem Burgenland erhöhen ihre Verkaufsmengen zweistellig; Trendsetter sind Vorarlberg (+26,2 %) und Wien (+24,4 %). Den 2024er-Umsatz steigert Wien um +1,67 Mrd. Euro, die Steiermark um +1,00 Mrd. Euro und Niederösterreich um +865 Mio. Euro. In Prozenten bedeutet das zwischen +30,7 % in Vorarlberg, +29,6 % in der Steiermark, +22,1 % in Wien und +13,6 % in Tirol und -1,8 % im Burgenland.
GESAMTMARKT: FAKTEN, EINSCHÄTZUNGEN, AUSBLICK
Die Talsohle 2024 ist durchschritten und der Aufschwung 2025 stärker als der Rückgang 2023. Die 117.782 Verbücherungen im Jahr 2025 sind bereits 91,4 % des Zehnjahresschnitts, aber die Tendenz ist klar ersichtlich und die beiden üblichen Trend-bundesländer Wien und Vorarlberg zeigen einen Aufschwung, den die anderen Bundesländer wahrscheinlich 2026 noch realisieren werden.
Umsatzwachstum wie jenes von 2017 auf 2019, aber in einem Jahr
Das Umsatzwachstum von +5,84 Mrd. Euro 2025 ist nach dem Wegfall von -2,54 Mrd. Euro 2024 und vor allem von -12,70 Mrd. Euro 2023 eine Wohltat. Lag der Umsatz 2024 auf dem Niveau von 2017, so ähnelt der 2025er-Umsatz mit 34,61 Mrd. Euro eher dem Jahr 2019. Der Schub 2025 hat also für das Aufholen von zwei „normalen“ Jahreswachstumsraten gereicht. Mit dem Wegfall der Ursachen für den Einbruch am Immobilienmarkt seit 2021 kommt der Markt wieder schrittweise zurück. „Die rückläufige Inflation und das geringere Zinsniveau, aber auch psychologische Effekte wie das medial breitgetretene Ende der KIM-Verordnung – die in Wirklichkeit nur eine Umwandlung von einer Verordnung in eine dringende Empfehlung war – und vor allem Gewöhnungseffekte an das Ende der Nullzinsphase, haben zu dieser Trendumkehr geführt“
, erläutert Bernhard Reikersdorfer, MBA, Managing Director von RE/MAX Austria.
Grundbuch als verlässlichste Datenbasis
Datenquelle für den RE/MAX-ImmoSpiegel ist seit 2009 die lückenlose Erfassung aller Kaufverträge im öffentlich zugänglichen amtlichen Grundbuch. Diese Zahlen sind daher die verlässlichsten am Markt. IMMOunited – die Experten für Immobiliendaten – haben sie ausgelesen und als Kaufvertrags-Sammlung publiziert. RE/MAX Austria, Österreichs mit Abstand größter und erfolgreichster Immobilienvermittler, analysiert sie für ganz Österreich und veröffentlicht sie exklusiv im RE/MAX-ImmoSpiegel. „Wir erheben Transaktionsdaten aus dem österreichischen Grundbuch und ergänzen diese z. B. um historisch erfasste Nutzwertgutachten, Flächenwidmungs- und Gebäudeinformationen aus dem Grundstücksverzeichnis sowie Daten aus Immobilieninseraten. So entstehen vollständige Transaktionsdatensätze, die für einen transparenten Immobilienmarkt sorgen und für unsere Partnerunternehmen eine wertvolle Entscheidungsgrundlage darstellen“
, sagt Mag. Roland Schmid, Eigentümer und Geschäftsführer der IMMOunited GmbH.
IMMOBILIENTYPEN IM VERGLEICH VON ALPE BIS ZINSHAUSANTEIL
In fast allen Immobilienkategoiren gehen die verbücherten Immobilienstückzahlen wieder aufwärts, nur Landwirtschaften, Weingärten, Seegrundstücke und Sportplätze bleiben mit ihren Verbücherungszahlen hinter jenen des Jahres 2024 zurück. Auch die Immobilienumsätze entwickeln sich bei fast allen Immobilientypen positiv, nur die jene der Zinshäuser, Lagerflächen, Landwirtschaften, Almen und Sportplätze bleiben hinter den 2024er Umsätzen.
Neustart geglückt
„Bei allen anderen Immobilientypen ist mehr Nachfrage und mehr Umsatz als 2024 zu bemerken, vor allem bei den wichtigsten, den Wohnungen, Einfamilienhäusern, Grundstücken und den ‚sonstigen Gebäuden
‘“, weiß Mag. Anton Nenning, Head of Communicaton & Research, RE/MAX Austria. „War 2024 ein Landeanflug und der Jahreswechsel 2024/25 ein Touchdown, so sehen wir 2025 einen gelungenen Neustart.
“
Vereinfacht dargestellt lassen sich die Immobilienkategorien 2025 in vier Gruppen aufteilen:
- Wohnungen: Die Verbücherungen von Dachgeschoßwohnungen stiegen um +5,9 %, Hotelapartments um +38,5 %, Kellerabteile um +14,9 %, PKW-Abstellplätze um +22,3 % und die vor allem entscheidenden Wohnungen um +21,7 %. 61.858 Transaktionsakte im Wert von 13,38 Mrd. Euro fallen in diese Immobiliengruppe, um +21,4 % mehr als 2024 mit einem Umsatzzuwachs von +23,5 %.
- Häuser: Mengenmäßig am wichtigsten sind in dieser Kategorie die Einfamilienhäuser. Sie legen stückmäßig um +17,7 % zu. Sonstige Gebäude steigern um +13,9 %, Reihenhauskäufe um +7,3 %. Stärker wachsen konnten die Hausanteile (+12,5 %), die Doppelhaushälften (+15,8 %) und die Mehrfamilienhäuser (+12,3 %). In Summe machten diese 26.232 Wohnhäuser (+15,0 %) einen Umsatz von 13,47 Mrd. Euro, um +23,3 % mehr als 2024.
- Gewerbeimmobilien haben sich unterschiedlich entwickelt: Geschäftslokale haben um +17,9 % zugelegt, Lager um +15,9 %. Büros dagegen boomen: Büroflächen mit +32,5 % und Bürogebäude mit +38,0 %. Immobilen im Beherbergungsgewerbe (Hotels/Pensionen) wurden um +41,9 % mehr verkauft, Zinshäuser dagegen nur um +9,7 % und Zinshausanteilkäufe um +6,9 % mehr als 2024. Die Gewerbeimmobilien sind mit 2.835 Objekten (+21,0 %) für 2,66 Mrd. Euro Umsatz verantwortlich, um +5,5 % mehr als 2024.
- Grund und Boden: Grundstücke sind ein Schwergewicht in der Statistik, von ihnen wurden um +9,1 % mehr verbüchert als 2024. Mengenmäßig kaum ins Gewicht fallen Kleingärten (+1,4 %), Landwirtschaften (-32,5 %), Seegrundstücke (-4,6 %) und Weingärten (-3,3 %), eher noch die Waldgrundstücke mit +10,2 %. Zusammen kommen sie auf 25.132 Kaufakte im Wert von 4,21 Mrd. Euro. Eine Steigerung um +8,2 % und +8,7 %.
Details zu Büroflächen, Bürogebäuden, Dachgeschoßwohnungen, Doppelhaushälften, Einfamilienhäuser, sonstigen Gebäuden, Geschäftslokalen, Grundstücke, Hausanteile, Hotels/Pensionen, Hotelapartments, Lager, Landwirtschaften, Mehrfamilienhäuser, PKW-Abstellplätze, Reihenhäuser, Waldstücke, Wohnungen, Zinshäuser und Zinshausteile finden Sie in der Vollversion.
BUNDESLÄNDER IM ÜBERBLICK UND DIREKTEN VERGLEICH
Verbücherungszahlen überall im Plus!
Wie bei jedem Immobilientrend sind Wien und Vorarlberg vorne dabei: Der Immobilienmarkt wächst 2025 in Vorarlberg um +26,2 % und in Wien um +24,4 %. Mit Abstand folgen die Steiermark (+19,2 %) und knapp beisammen Niederösterreich (+17,8 %) und Salzburg (+17,2 %). Fünf Prozentpunkte geringer war das Marktwachstum in Kärnten (+12,3 %), nach einer Trendumkehr um mehr als 30 Prozentpunkte (2024: -17,9 %). Es folgen noch Oberösterreich (+11,1 %), Tirol (+10,3 %) und das Burgenland (+8,5 %).
Wachstum überall und ohne besondere strukturelle Schwerpunkte
„Wie schon 2024 lässt sich auch für 2025 kein eindeutiges Muster aus den Wachstumsraten ableiten, außer, dass Wien und Vorarlberg stärker ausschlagen als die anderen Bundesländer, wohl, weil sie auch sonst früher auf Veränderungen reagieren. West-Ostgefälle oder Preisniveau, greifen als Erklärungsmuster nicht. Einzig die Tatsache, dass die Bundesländer mit den höchsten Steigerungen bei den Wohnungen aufgrund der Wichtigkeit dieser Immobilienkategorie vorne sind, klingt plausibel“,
erklärt Mag. Anton Nenning.
Wien 2024 mengenmäßig wieder zweiter hinter Niederösterreich
Führend in der Mengenstatistik ist wieder Niederösterreich (24.620) vor Wien (19.328), der Steiermark (18.426) und Oberösterreich (16.286). Mit etwas Abstand folgen Tirol (10.094), Salzburg (8.524), Kärnten (8.354), Burgenland (6.195) und Vorarlberg (5.955). Die Reihenfolge ist zu 2024 unverändert, die Abstände haben sich verschoben.
Wien und Steiermark sorgen für fast die Hälfte des Umsatzwachstums
Beim Immobilienumsatz steuern Wien mit +1,67 Mrd. Euro und die Steiermark mit +1,00 Mrd. Euro die größten Brocken bei, zusammen 45,8 % der Österreichsumme, Niederösterreich folgt mit +865 Mio. Euro, dahinter Oberösterreich mit + 710 Mio. Euro und dann schon Vorarlberg mit +476 Mio. Euro auf Platz fünf. Um +438 Mio. Euro wuchs der Immobilientransfermarkt in Tirol und um +421 Mio. Euro in Salzburg. Fehlen noch Kärnten mit +271 Mio. Euro und das Burgenland mit einer doppelten Besonderheit: Es wiederholt seine negative Wachstumsrate von 2024 und damit das einzige Minus unter den Bundesländern, nämlich -14 Mio. Euro.
„Die Schaffung von Immobilieneigentum sollte unbedingt gefördert werden. Eigentum bedeutet mehr Selbstbestimmung und Freiheit, geringere Kosten in der Pension und daher einen Schutz vor Altersarmut, auch dann, wenn das Pensionssystem in naher Zukunft immer mehr Menschen möglicherweise nur mehr überschaubar unterstützen kann“,
so Bernhard Reikersdorfer, MBA, Managing Director von RE/MAX Austria. „Es muss allerdings auch dringend in die Bereitstellung von zusätzlichem Wohnraum intensiviert werden, ob durch Neubau, Umbau, Sanierung, Verdichtung. Wir brauchen bei steigender Nachfrage nach Wohnraum dringend mehr Angebot, damit massive Preissteigerungen, aufgrund einer Angebotsknappheit, in Zukunft hintangehalten werden“,
appelliert Reikersdorfer.
Details zu den Bundesländern und den einzelnen Bezirken finden Sie in der Vollversion unter www.remax.at/de/presse/presseaussendungen
Rückfragen & Kontakt
REICHLUNDPARTNER PR
Verena Schwarzinger
Telefon: +43(0)66488249748
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF






