- 04.03.2026, 08:30:33
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Patientenorientierte Forschung an der DPU weiter gestärkt
Maria Kletecka-Pulker übernimmt die Leitung der Forschungsgruppe „Safety and Digital Health“ an der Danube Private University

Die Danube Private University (DPU) setzt ein klares Zeichen für Qualität, Verantwortung und nachhaltige Strukturen im Gesundheitswesen: Das Thema Patientensicherheit wird an der Universität weiter ausgebaut und institutionell gestärkt.
Eine zentrale Rolle übernimmt dabei PD Dr. Mag. Maria Kletecka-Pulker, die seit Kurzem an der DPU tätig ist und ihre langjährige Expertise im Bereich Medizinrecht, Ethik und Digitalisierung einbringt. Sie war unter anderem am Ludwig Boltzmann Institut für Digital Health und Patientensicherheit beschäftigt und engagiert sich seit vielen Jahren für eine sichere, patientenzentrierte Gesundheitsversorgung.
In Lehre und Forschung setzt sie Impulse in der Vermittlung medizinrechtlicher Kompetenzen, in der Förderung einer offenen Sicherheitskultur sowie in der Stärkung der Arzt-Patient*innen-Kommunikation. Ebenso begleitet sie die rechtlichen und ethischen Fragestellungen der Digitalisierung im Gesundheitswesen – von Telemedizin über neue Versorgungsmodelle bis hin zu Fragen rund um Gesundheitsdaten und Patient Empowerment.
„Ich freue mich besonders auf die Lehre der angehenden Medizinerinnen und Mediziner – sie sind so unglaublich engagiert und interessiert. Anhand aktueller medizinischer Fälle möchte ich ihnen ein solides rechtliches Basiswissen mitgeben. Sie sind unsere Zukunft – der Schlüssel für ein Gesundheitssystem, das effizienter, empathischer und digitaler wird.“ –
PD Dr. Mag. Maria Kletecka-Pulker Maria Kletecka-Pulker
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Die Weiterentwicklung hoher Sicherheits- und Qualitätsstandards ist eng mit der Österreichischen Plattform Patientensicherheit verbunden, deren Geschäftsführerin ebenfalls Maria Kletecka-Pulker ist. Die Initiative https://plattform-patientensicherheit.at/ fördert österreichweit den fachübergreifenden Austausch, entwickelt Standards kontinuierlich weiter und unterstützt Forschung sowie Bildungsprogramme im Gesundheitswesen.
Mit Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Ramona Woitek, PhD, ist eine weitere profilierte Wissenschaftlerin der Universität im Vorstand der Plattform vertreten. Die Leiterin der Forschungsgruppe Medical Image Analysis & Artificial Intelligence (MIAAI) am Standort Wiener Neustadt steht mit ihrer Arbeit im Bereich Künstliche Intelligenz exemplarisch für verantwortungsvolle Innovation, bei der technologische Entwicklungen konsequent mit Qualitäts- und Sicherheitsaspekten verknüpft werden.
„Künstliche Intelligenz kann die medizinische Qualität deutlich verbessern – aber nur, wenn sie verantwortungsvoll implementiert wird. Sicherheit muss von Beginn an Teil technologischer Entwicklung sein, nicht erst deren Korrektiv.“ – Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Ramona Woitek, PhD
Auch im Kuratorium bringt die Universität ihre Kompetenz ein: DPU-Direktor Robert Wagner, MA, engagiert sich dort und stärkt damit die Verbindung zwischen akademischer Forschung und nationaler Qualitätsentwicklung.
„Als Universität sehen wir es als unsere Aufgabe, hohe Standards nicht nur zu lehren, sondern strukturell zu verankern. Forschung, Ausbildung und überregionale Vernetzung greifen dabei ineinander.“ – DPU-Direktor Robert Wagner, MA
Im wissenschaftlichen Beirat wirkt darüber hinaus Prof. Dr. Ojan Assadian, Ärztlicher Direktor im Universitätsklinikum Wiener Neustadt mit, mit dem die DPU eng in Forschung und Lehre kooperiert. Seine klinische Perspektive ergänzt die wissenschaftliche Arbeit um praxisnahe Erfahrung.
„Verlässliche Abläufe, klare Verantwortlichkeiten und eine gelebte Sicherheitskultur sind entscheidend für das Vertrauen in medizinische Versorgung. Nachhaltige Verbesserungen entstehen dort, wo Wissenschaft und Praxis eng zusammenarbeiten.“ – Prof. Dr. Ojan Assadian
„Ich freue mich, dass auch wir seitens der Landesgesundheitsagentur unsere Expertise einbringen, um die Versorgungssicherheit für die Patientinnen und
Patienten weiter zu stärken, aber auch um den Ärztinnen und Ärzten Sicherheit in ihrer täglichen Arbeit zu geben. Forschung bildet die Grundlage für laufende Weiterentwicklung und hilft uns - auch mit Unterstützung digitaler Lösungen - dabei, eine qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen.“ – Mag. jur. Dr. med. Elisabeth Bräutigam, MBA.
Aktuelle Entwicklungen unterstreichen die Relevanz
Jüngste Ereignisse im österreichischen Gesundheitswesen haben die öffentliche Aufmerksamkeit erneut auf Fragen der Versorgungsqualität gelenkt. Sie verdeutlichen, dass transparente Prozesse, nachvollziehbare Entscheidungen und eine konstruktive Fehlerkultur zentrale Voraussetzungen für Vertrauen sind.
Mit der gezielten Verankerung dieses Themenfeldes in Forschung, Ausbildung und nationaler Kooperation unterstreicht die Danube Private University ihren Anspruch, medizinischen Fortschritt und gesellschaftliche Verantwortung konsequent miteinander zu verbinden – für eine Gesundheitsversorgung, die modern, qualitätsgesichert und vor allem verlässlich ist.
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