• 03.03.2026, 11:41:31
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Marchetti ad Schnedlitz: „Wer sich vor der Verantwortung drückt, sollte den Ball flachhalten“

Die Volkspartei übernimmt Verantwortung, während die FPÖ vor ihr flüchtet

Wien (OTS) - 

„Wer sich vor der Verantwortung drückt, sollte den Ball flachhalten. Das gilt insbesondere für die Vertreterinnen und Vertreter der FPÖ. Denn diese Tage ist es nicht nur ein Jahr her, dass die neue Bundesregierung ihre Arbeit für die Österreicherinnen und Österreicher aufgenommen hat. Es ist auch kaum mehr als ein Jahr her, dass der FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl Angst vor der eigenen Courage bekommen und den Regierungsbildungsauftrag zurückgelegt hat. Dass sich die FPÖ jetzt trotz dieser Flucht vor der Verantwortung anmaßt, über genau jene zu urteilen, die damals nicht davongelaufen sind, sondern Verantwortung übernommen haben, ist an Chuzpe nicht mehr zu überbieten“, reagiert der Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti, auf die heutigen Aussagen des Generalsekretärs der FPÖ, Michael Schnedlitz.

„Wenn die FPÖ wirklich – so wie sie gerne behauptet – alles so viel besser wüsste und könnte, wäre sie im Februar vergangenen Jahres nicht vor der Verantwortung geflohen. So einfach ist die Gesamtlage zu bewerten. Die FPÖ ist schlicht und ergreifend eine Schönwettertruppe, die immer nur dann bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, wenn die Zeiten ohnehin einfach sind. Und Herbert Kickl versteckt seinen Unwillen, Verantwortung zu übernehmen, ja nicht einmal. Wer den politischen Kompromiss und die Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg verteufelt, kann realpolitisch gar nicht wirklich gestalten wollen“, so Marchetti weiter, der abschließend betont: „Der Versuch des FPÖ-Generalsekretärs, die panische Verantwortungsflucht von Herbert Kickl in einen Akt politischer Tugend umzudeuten, ist vollkommen lächerlich. Die Menschen haben ja mit eigenen Augen gesehen, dass die FPÖ ihre Märchenerzählung in diese Richtung schon etliche Male geändert hat. Mittlerweile könnte man mit den vielen verschiedenen Erzählungen, Märchen und Ausreden der FPÖ über die Verantwortungsflucht ihres Parteichefs ganze Bücher füllen.“

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