- 03.03.2026, 10:54:02
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Lehner zur Wahlarztdiskussion: Freiheit und Transparenz statt Eingriffe ins System und Zwangshonorare
„Freiheit und Transparenz sind die Prinzipien, nicht Eingriffe und Zwangshonorare. Unser Gesundheitssystem muss Vielfalt ermöglichen und nicht Ärzten Knebelverträge vorschreiben. Das ist kontraproduktiv und vertreibt Spitzenmedizin“, sagt Peter Lehner, Obmann der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS), zur aktuellen Wahlarztdiskussion und führt weiter aus: „Die Angebote der Ärzte sind – ebenso wie die Bedürfnisse der Menschen – ganz unterschiedlich. Das Wahlarztangebot erweitert und ergänzt das Kassensystem. Es leistet damit einen wertvollen Beitrag für die Gesundheitsversorgung und bringt einen Mehrwert für die Versicherten.“
„Transparenz ist für unser Gesundheitssystem ein entscheidender Faktor. Das gilt auch für die Arzthonorare“, unterstreicht Lehner und ergänzt: „Kosten- und Leistungstransparenz bei Wahlärzten würden bei den Versicherten bereits vor bzw. beim Arztbesuch Klarheit schaffen. Sie würden vorab die Kosten kennen, können die Rückerstattung der Sozialversicherungen berücksichtigen und haben damit echte Kostenwahrheit.“ Lehner betont, dass Sozialversicherung und Ärzteschaft „Systempartner im österreichischen Gesundheitssystem“ seien und dieses „gemeinsam im Sinne unserer Versicherten bzw. der Patienten“ voranbringen möchten, um damit eine „bestmögliche Versorgung“ zu ermöglichen.
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