• 02.03.2026, 11:10:02
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FPÖ - Lugner/Korp: Tabula rasa bei Suchthilfe-Standort gefordert

Absiedelung statt Symptombekämpfung

Wien (OTS) - 

Seit Jahren fordert die FPÖ die Absiedelung der Suchthilfeeinrichtung Jedmayer. Für den Bezirksparteiobmann LAbg. Leo Lugner sowie den Klubobmann der FPÖ in der Bezirksvertretung, Lukas Korp, ist klar: „Suchtkranken Menschen muss geholfen werden – aber der derzeitige Standort mitten im Wohngebiet, in unmittelbarer Nähe zu Schulen und einem Kinderspielplatz, ist und bleibt eine gravierende Fehlentscheidung.“

Die vom Bezirk geplante nächtliche Sperre des Fritz-Immhof-Parks wird von der FPÖ grundsätzlich begrüßt. „Jede Maßnahme, die kurzfristig für mehr Sicherheit sorgt, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber das ist reine Symptombekämpfung“, so Lugner.

Korp ergänzt: „Ob nächtliche Parksperre oder der x-te Arbeitskreis – all das löst das Grundproblem nicht. Seit Jahren werden Gesprächsrunden abgehalten, ohne dass sich an der Situation für Anrainer und Familien spürbar etwas verbessert hätte. Die Menschen haben genug von Ankündigungen.“

Die FPÖ fordert daher die Verlegung der Einrichtung an den Stadtrand, in ein geeignetes Gewerbegebiet mit entsprechender Infrastruktur und ausreichend Freiflächen. „Dort können professionelle Rahmenbedingungen geschaffen werden – inklusive geeigneter ‚Non-Compliance‘-Räumlichkeiten für Betreuung und kontrollierte Angebote. Aber im Wohngebiet ist dieser Standort nicht tragbar“, so Korp.

Für die Freiheitlichen steht fest: „Es braucht jetzt endlich eine echte Neuaufstellung der Suchthilfe. Nur eine Absiedelung wird die Situation nachhaltig entschärfen.“

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