- 02.03.2026, 09:26:32
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Integrative Betriebe Österreich: Ausgleichstaxfonds sichert Teilhabe und regionale Wertschöpfung
Die Integrativen Betriebe Österreich (dib) betonen die zentrale Rolle des Ausgleichstaxfonds für die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Im Jänner 2026 waren 17.130 Menschen mit Behinderungen arbeitslos gemeldet – ein deutlich stärkerer Anstieg als im Gesamtdurchschnitt. Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen am Arbeitsmarkt wird deutlich, wie wesentlich stabile Rahmenbedingungen für die langfristige Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen für Menschen mit Behinderungen sind.
Der Ausgleichstaxfonds schafft die Grundlage dafür, dass Integrative Betriebe kollektivvertraglich abgesicherte Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderungen in einem marktwirtschaftlichen Umfeld anbieten können. Seit Jahrzehnten verbinden sie unternehmerisches Handeln mit sozialem Auftrag und eröffnen Menschen mit Behinderungen berufliche Perspektiven in vielfältigen Branchen.
Darüber hinaus leisten die Betriebe einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wirtschaft: Sie sichern Wertschöpfung in den Bundesländern und wirken langfristigen Folgekosten durch Arbeitslosigkeit und dauerhafte Transferleistungen entgegen. Studien belegen die volkswirtschaftliche Hebelwirkung des Modells – jeder investierte Euro generiert rund drei Euro an Wertschöpfung.
„Der Integrativen Betrieben Österreich verbinden wirtschaftliche Tragfähigkeit mit gesellschaftlicher Verantwortung – diese Verbindung ist die Grundlage unseres Erfolgs. Mit unserem vielfältigen Leistungsspektrum sind wir bedeutende Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe in den Regionen“, sagt Astrid Lamprechter, Sprecherin der Integrativen Betriebe Österreich. „Ermöglicht wird dies durch die Basis, die der Ausgleichstaxfonds legt. So können wir mit Planungssicherheit unsere Leistungen verlässlich erbringen und unsere Rolle als wirtschaftlich relevanter und sozial verantwortungsvoller Partner weiterführen.“
Mit der Ratifikation der UN-Behindertenrechtskonvention hat Österreich ein klares Bekenntnis zur gleichberechtigten Teilhabe am Arbeitsleben abgelegt. Der Ausgleichstaxfonds und die Integrativen Betriebe Österreich tragen wesentlich dazu bei, dieses Ziel strukturell abzusichern.
Die Integrativen Betriebe Österreich sprechen sich daher für eine stabile und zukunftsorientierte Ausgestaltung des Fonds aus. Er bleibt ein zentrales Element, um die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderungen und wirtschaftlich gesunde Integrative Betriebe dauerhaft miteinander zu verbinden.
Über die Integrativen Betriebe Österreich (dib):
Die Integrativen Betriebe Österreich umfassen acht Betriebe in sieben Bundesländern mit 24 Standorten. Sie beschäftigen rund 3.400 Mitarbeiter:innen, davon etwa 75 % Menschen mit Behinderungen, sowie rund 400 Lehrlinge. 2024 erwirtschafteten sie einen Gesamtumsatz von rund 128 Mio. Euro. Der erste Integrative Betrieb wurde 1977 in Salzburg gegründet.
Pressekontakt:
Mag.a Astrid Katharina Lamprechter, MBA
Sprecherin der dib – Die Integrativen Betriebe Österreich
https://www.dieintegrativenbetriebe.at
Geschäftsführerin
Geschützte Werkstätten
Integrative Betriebe Salzburg GmbH
https://gws.at/
Rückfragen & Kontakt
dib - Die Integrativen Betriebe Österreich
Mag.a Astrid Katharina Lamprechter, MBA
Telefon: +4366480910531
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.dieintegrativenbetriebe.at/
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