- 19.02.2026, 17:02:32
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AG: „Schools of Education“ gefährden praxisnahe Lehrerausbildung
uniko-Vorstoß schwächt bewährten Hochschultyp
Die AktionsGemeinschaft (AG) übt Kritik am Vorstoß der uniko zur Einführung von „Schools of Education“ an Universitäten. Während Brigitte Hütter das Modell als innovativ bezeichnet, warnt die AG vor einem massiven Fehler.
„Hier droht man einen funktionierenden Hochschultyp zu schwächen, der schnell, praxisnah und zielgerichtet Lehrerinnen und Lehrer ausbildet und verlagert alles auf Universitäten, die am längsten ausbilden und am stärksten verwissenschaftlicht sind“, so Laurin Weninger, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft.
Pädagogische Hochschulen seien gerade deshalb erfolgreich, weil sie stark praxisorientiert arbeiten und eng mit Schulen vernetzt sind. Wer diese Struktur zerschlägt oder schrittweise in Universitäten integriert, riskiere längere Ausbildungszeiten, mehr Theorie und weniger unmittelbare Einsatzfähigkeit im Klassenzimmer.
„Wir brauchen bessere Betreuung, mehr Praxis und keine Verwissenschaftlichung der Volksschule. Eine neue Organisationseinheit mit neuem Logo hilft dabei nicht. Wer helfen will, muss an der Qualität arbeiten - nicht an der Verpackung“, so Laurin Weninger, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft.
Die AG warnt zudem vor einem Strukturkampf zwischen Institutionen, der auf dem Rücken der Studierenden ausgetragen werde. Entscheidend sei nicht, wer organisatorisch zuständig ist, sondern wie schnell und qualitativ hochwertige Pädagoginnen und Pädagogen ausgebildet werden.
Über die AktionsGemeinschaft:
Bei der ÖH-Wahl 2025 erreichte die AktionsGemeinschaft bundesweit über 20 % der Stimmen und Platz 2. An 11 (Fach-)Hochschulen stellt sie den Vorsitz der Studierendenvertretung.
Rückfragen & Kontakt
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Moritz Arbeiter
Telefon: +43 660 6441283
E-Mail: [email protected]
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