• 27.01.2026, 10:40:03
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„Am Schauplatz“ über Luxusresorts, Baustopps und die Angst vor Geisterdörfern in Österreichs schönsten Regionen

„Bauruine statt Luxusresort“ am 29. Jänner um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON

Wien (OTS) - 

An den schönsten Orten Österreichs sind in den vergangenen Jahren unzählige Chaletdörfer und Apartmentresorts aus dem Boden geschossen. Immobilien galten als sichere Wertanlage – und Österreich war bei heimischen wie internationalen Investoren begehrt. In manchen Alpentälern und an beliebten Seen leben heute bereits mehr Zweitwohnsitzbesitzer als Einheimische. Viele Menschen wollten diese Entwicklung nicht länger hinnehmen. Quer durchs Land regte sich Widerstand gegen immer neue Luxusprojekte, Protestbewegungen entstanden, einige Bundesländer verschärften ihre Gesetze.

Doch mit der anhaltenden Krise am Immobilienmarkt ist die Lage gekippt: Steigende Baukosten, hohe Zinsen und fehlende Investoren bringen immer mehr Projektentwickler in Bedrängnis. Baustellen stehen still, Arbeiten werden unterbrochen – Projekte bleiben unvollendet. Wälder wurden gerodet, Wiesen verbaut – doch die versprochene Wertschöpfung für die Region bleibt oft aus: kaum neue Arbeitsplätze, dafür immer häufiger Millionenpleiten. Was aber passiert mit jenen Anlagen, die nicht fertiggestellt werden? Anrainerinnen und Anrainer befürchten verlassene Bauruinen und Geistersiedlungen – und fordern politische Konsequenzen.

Seit Jahren begleitet „Am Schauplatz“-Reporterin Nora Zoglauer Immobilienprojekte im ganzen Land, die besonders viel Widerstand ausgelöst haben – in ihrer Reportage „Bauruine statt Luxusresort“ zeigt sie am Donnerstag, dem 29. Jänner 2026, um 21.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON, was bleibt, wenn Investoren aussteigen und das große Versprechen zerbricht.

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