- 09.01.2026, 13:16:32
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SJ-Zivkovic zum Fat Cat Day: „Managergehälter müssen endlich auf Diät gesetzt werden! Schluss mit Gehältern auf Kosten der Beschäftigten“
Fat Cat Day: Sozialistische Jugend fordert maximale Lohnspanne von 1:6
„Der heutige Fat Cat Day zeigt, wie unfair Löhne in Österreich verteilt sind. Während Beschäftigte tagtäglich hart arbeiten und von der Teuerung betroffen sind, haben Manager:innen am 9. Tag im jahr schon so viel verdient wie Arbeiter*innen in einem ganzen Jahr.“
, erklärt Larissa Zivkovic, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich.
Der von der Arbeiterkammer berechnete Fat Cat Day markiert jenen Zeitpunkt, an dem ein durchschnittlicher CEO eines ATX-Konzerns bereits so viel verdient hat wie durchschnittliche Arbeitnehmer*innen im gesamten Jahr. „Dieser Tag macht deutlich, dass Leistung und Entlohnung in Österreich längst auseinanderklaffen. Wer arbeitet, hält die Gesellschaft am Laufen – wer oben sitzt, profitiert unverhältnismäßig stark davon“
, so Zivkovic.
Die Sozialistische Jugend fordert daher eine gesetzliche Begrenzung der Lohnspanne auf maximal 1:6 innerhalb eines Unternehmens. „Eine Lohnspanne von 1:67 zwischen dem mittleren Einkommen und den ATX-CEO-Gehältern ist nicht mehr zu rechtfertigen. Während sie im Jahr 2003 noch bei 1:24 lag, ist sie massiv angewachsen. Die Einkommensschere geht immer weiter auseinander, während sich das Top-1 % auf Kosten der Allgemeinheit bereichert. Damit muss Schluss sein“
, betont Zivkovic.
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