- 04.01.2026, 15:44:02
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Der letzte Verbrenner-Pkw ist aus dem Fuhrpark gerollt
Österreichs Autobahnen- und Schnellstraßenbetreiber hat Pkw-Flotte komplett auf E-Autos umgestellt
Nach Jahren der Umrüstung war es nun so weit: Kurz vor Jahreswechsel rollte der letzte Verbrenner-Pkw aus der ASFINAG-Flotte. Damit ist emissionsarme Mobilität jetzt Alltag bei Österreichs Autobahnen- und Schnellstraßenbetreiber.
Dieser Meilenstein ist ein wichtiger Teil des ASFINAG-Mobilitätskonzepts, das nachhaltige und CO2-arme Mobilität für 3500 Mitarbeitende des Unternehmens ermöglicht und fördert. Bereits vor sechs Jahren wurde unter dem Motto „Digital First“ die notwendige Infrastruktur für Online-Meetings angepasst, sodass an allen Standorten in ganz Österreich modernes Equipment zur Verfügung steht, um Dienstreisen auf das nötige Minimum zu reduzieren. Gleichzeitig hat die ASFINAG Voraussetzungen geschaffen, um für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu attraktivieren. Der erste und wohl entscheidendste Schritt in diese Richtung war die bereits 2022 erfolgte Einführung des betrieblichen „Bahn-Business Kontos“, mit dem mittlerweile fast 1 Mio. Bahnkilometer jährlich auf Dienstreisen zurückgelegt werden. ASFINAG Mitarbeitende erhalten außerdem auch das Klimaticket.
Zehn Millionen Kilometer pro Jahr elektrisch
Vor diesem Hintergrund eines nachhaltigen und umfassenden Mobilitätskonzeptes sehen die beiden Vorstände der ASFINAG, Hartwig Hufnagl und Herbert Kasser, mit der Umstellung nun einen weiteren Meilenstein auf dem Weg als verlässlicher Partner für nachhaltige Mobilität in Österreich erreicht: „Mit etwas mehr als zehn Millionen gefahrenen Kilometern pro Jahr ist die Pkw-Dienstwagenflotte der ASFINAG ein ‚Big Player‘ in Österreich. Mit der Umstellung auf insgesamt 502 Elektro-Pkw im Unternehmen erreichen wir eine Einsparung von 1.450 Tonnen CO2 pro Jahr. Mit dem Verbrenner-Aus schließen wir also das Kapitel „Verbrenner-Pkw“ und eröffnen mit unserer rein elektrischen Pkw-Flotte ein neues, als Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie.“
Der Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur Peter Hanke betont die Vorreiterrolle der ASFINAG: „Mit der vollständigen Umstellung der Pkw-Flotte auf Elektroantrieb beweist die ASFINAG Mut zur Innovation und übernimmt eine klare Vorreiterrolle auf dem Weg zur Mobilitätswende. Wir zeigen damit, dass ökologische Transformation und wirtschaftliche Effizienz Hand in Hand gehen. Dieser Meilenstein sichert nicht nur einen sauberen Fuhrpark, sondern ist ein wichtiges Signal für den gesamten Wirtschaftsstandort Österreich.“
Ausbau der Ladestruktur
Wichtig für die Umstellung der ASFINAG-Dienstwagenflotte auf Elektroautos ist, wie gut das Laden an den Stationen funktioniert. Deswegen gehen Ausbau der Elektro-Pkw-Flotte und der Ausbau der dazugehörigen Ladeinfrastruktur bei der ASFINAG Hand in Hand. Aktuell stehen an 44 ASFINAG-Raststationen und an einem Rastplatz Ladestationen mit insgesamt über 300 Ladepunkten für Elektro-Autos zur Verfügung. Im Schnitt sind bereits jetzt alle 60 Kilometer entlang der Autobahnen und Schnellstraßen E-Ladestationen vorhanden und der Ausbau wird stetig vorangetrieben: Schon ab 2027 werden auch auf den ASFINAG-Rastplätzen die Ladestationen ausgebaut, damit gibt es in Zukunft alle 25 Kilometer Lademöglichkeiten am österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßennetz. Konkret heißt das, dass die ASFINAG bis 2030 mehr als 1500 Ladepunkte für Pkw und bis 2035 1300 für Lkw anbieten wird.
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Pressesprecher
Mag. Andreas Steindl, MAS
Telefon: 0664 6010810833
E-Mail: andreas.steindl@asfinag.at
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