• 02.01.2026, 11:57:03
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FPÖ – Brückl: „Einheitliche Mindeststandards für Kindergärten sind das eine, längst überfällige Reformen im Bildungsbereich das andere!“

Föderale, bedürfnisorientierte Strukturen müssen gestärkt werden, nicht der Zentralismus

Wien (OTS) - 

„Bundesweit einheitliche Mindeststandards für Kindergärten können Verbesserungen in der Elementarpädagogik bringen, NEOS-Bildungsminister Wiederkehr lässt jedoch echte Reformen, wie sie unser Bildungssystem längst braucht, weiter sträflich vermissen“, so reagierte heute FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl auf einen entsprechenden Vorstoß des Bildungsministers. Letzten Endes sei die Elementarpädagogik primär Ländersache, dem Bund komme nur die Ausbildung der Pädagogen zu. „Eine Zentralisierung wäre hier im Sinne unserer Kinder nicht sinnvoll und ist daher abzulehnen. Wenn Wiederkehr daher betont, dass am Ende der Reformpartnerschaft föderale Strukturen stehen müssen, dann wird er auch daran zu messen sein. Wir Freiheitliche treten jedenfalls im gesamten Bildungsbereich dafür ein, dass der Bund nur mehr etwa für Lehrpläne, die Ausbildung des Personals sowie Steuerungsaufgaben zuständig ist und alles andere von den Trägern erledigt wird, wie es auch in unserem ‚Schulträgermodell‘ vorgesehen ist. Damit würden auch endlose Kompetenzstreitigkeiten ein für alle Mal beendet werden“, führte Brückl weiter aus.

Dazu würden Wiederkehr aber sowohl der Mut als auch der Wille fehlen. „Bisher ist er nur durch kosmetische Maßnahmen, eine Vielzahl loser Ankündigungen und völlig falsche Entscheidungen aufgefallen, wie zum Beispiel mit der Abschaffung der Deutschförderklassen über die Hintertür, mit der unser Bildungssystem auf dem Rücken unserer Schüler weiter untergraben wird. Auch beim notwendigen Bürokratieabbau, dem Umbau der Bildungsdirektionen zu echten Servicestellen oder der Bekämpfung der Personalprobleme bei den Lehrern fehlt es ihm am nötigen Durchsetzungsvermögen. Das haben sich weder die Lehrkräfte noch die Schüler und Eltern verdient und zeigt nur, dass diese Regierung auch im Bildungsbereich nicht fähig ist, die Weichen für eine gute Zukunft zu stellen, sondern die Bildungsmisere prolongiert“, kritisierte NAbg. Hermann Brückl.

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