• 02.01.2026, 08:00:02
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Veganuary 2026: Gurkerl identifiziert fünf Plant-Based-Trends, die pflanzliche Ernährung jetzt massentauglich machen

Plus: Aktuelle Gurkerl-Daten zeigen deutliches Wachstum – und welche Produkte im Veganuary besonders gefragt sind

Wien (OTS) - 

Der Veganuary ist längst kein kurzfristiger Hype mehr: Er setzt Impulse für Ernährung, Konsum und Handel – und 2026 dürfte pflanzliche Ernährung endgültig im Alltag der breiten Bevölkerung ankommen. Während auf EU-Ebene intensiv darüber diskutiert wird, wie pflanzliche Alternativen künftig überhaupt heißen dürfen, zeigt Gurkerl anhand aktueller Daten: Plant-Based ist für viele längst Teil des Wocheneinkaufs.

Die Nachfrage nach Plant-Based-Produkten stieg bei Gurkerl im Jahresvergleich um +10 Prozent. Rund 12 Prozent aller Warenkörbe enthalten mittlerweile mindestens ein pflanzliches Ersatzprodukt. „Der Veganuary hat sich längst von einer Challenge zu einer echten Bewegung entwickelt. Immer mehr Menschen nutzen den Jahresstart, um ihre Ernährung leichter, nachhaltiger und vielfältiger zu gestalten“, sagt Sydney Colombani, Senior Category Managerin Fresh & Plant Based bei Gurkerl.

Basierend auf aktuellen Verkaufszahlen hat Gurkerl fünf dominante Trends im Bereich der pflanzlichen Ernährung identifiziert:

Trend 1: Next-Generation Proteine – Fermentation macht Plant-Based massentauglich

2026 zeigt sich deutlicher denn je: Die Zukunft pflanzlicher Proteine liegt in der Fermentation. Während Soja und Erbse wichtige Klassiker bleiben, entstehen durch Mykoproteine, Duckweed oder präzisionsfermentierte Inhaltsstoffe völlig neue Produktwelten. Was früher „Ersatzprodukte“ waren, entwickelt sich zunehmend zu eigenständigen, kulinarisch hochwertigen Lebensmitteln.

„Die Zeiten, in denen vegane Proteine auf wenige Sorten begrenzt waren, sind vorbei. Neue Herstellungsverfahren sorgen dafür, dass pflanzliche Alternativen geschmacklich wie auch in der Textur immer überzeugender werden“, sagt Sydney Colombani.

Trend 2: Clean Label & kurze Zutatenlisten – weniger Verarbeitung, mehr Vertrauen

Immer mehr Konsument:innen möchten keine komplizierten Zutatenlisten mehr lesen. Produkte sollen simpel, nachvollziehbar und möglichst naturbelassen sein. Haferdrinks, Nussdrinks, klassischer Tofu, Seidentofu oder Nussmuse zählen deshalb zu den stärksten Kategorien. Parallel steigt die Erwartungshaltung: Ein „vegan“-Label allein reicht vielen nicht mehr. Gefragt sind Transparenz, nachvollziehbare Herkunft und eine klare Kommunikation.

„Man merkt deutlich: Plant-Based wird erwachsener. Kund:innen achten stärker darauf, wie Produkte hergestellt werden, woher Zutaten kommen und ob Marken glaubwürdig kommunizieren“, so Colombani.

Trend 3: Plant-Based Sweets werden Premium

Vegane Süßwaren haben sich von der „Notlösung“ zu einer eigenen Premiumkategorie entwickelt: Schokolade auf Hafer-, Mandel- oder Cashewbasis, pektinbasierte Gummis, vegane Nougatcremes oder moderne Snack-Riegel bedienen das Bedürfnis nach bewusstem Genuss ohne Verzichtsgefühl.

„Viele Menschen wollen nicht verzichten – sie wollen genießen. Aber eben bewusster, moderner, pflanzlich. Und die neuen Produkte liefern genau das“, sagt Sydney Colombani.

Trend 4: DIY-Food & Fermentation – Gut Health wird zum Lifestyle-Megatrend

Durch Social Media haben Darmgesundheit, Fermentation und „Food as Wellness“ einen enormen Popularitätsschub erhalten. Kombucha, Tempeh, Kimchi, Sauerkraut oder eingelegtes Gemüse sind längst keine Nische mehr, sondern fester Bestandteil einer gesundheitsorientierten Ernährung.

„Fermentation ist einer der spannendsten Bereiche der modernen Ernährung. Kund:innen greifen zunehmend zu Kimchi, Miso oder Kombucha, weil sie spürbare Vorteile für Verdauung, Energie und Haut wahrnehmen“, so Colombani.

Trend 5: Plant-Based beyond Meat – Seafood, funktionale Drinks & Botanical Cocktails setzen neue Akzente

Die pflanzliche Ernährung entwickelt sich 2026 deutlich breiter – weg vom reinen Fleischersatz hin zu neuen Kategorien: pflanzliche Seafood-Alternativen, funktionale Getränke mit natürlichen Pflanzenstoffen und alkoholfreie Botanical-Cocktails.

„Seafood-Alternativen, funktionale Drinks und Botanical Cocktails sind kein Ersatz – sie sind eine neue Form von Lifestyle“, fasst Sydney Colombani zusammen.

Gurkerl-Daten zum Veganuary auf einen Blick

  • +10 Prozent Wachstum bei Plant-Based-Bestellungen (Nov 24 → Nov 25)
  • 12 Prozent Basket Penetration: Fast jedes 8. Gurkerl-Körbchen enthält Plant-Based-Produkte
  • Veganuary-Effekt: Bestellungen stiegen Dez → Jän 23/24 um +56 Prozent, 24/25 um +11 Prozent

Top-Seller: Oatly Haferdrink Barista Edition, Alnatura BIO Kokosmilch, Alpro® Skyr Natur ungesüßt, Sojarei BIO Tofu Geräuchert, YUTTO Bio Haferdrink (1 l)

Rückfragen & Kontakt

Gurkerl.at GmbH // Timea Rüb-Scholz (in Elternzeit bis Spätsommer
2026)
vertreten durch: PR-Agentur Openers // Selina Lücke
E-Mail: presse@gurkerl.at
Website: https://www.gurkerl.at

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