- 01.01.2026, 07:30:32
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ARBÖ: Ferienende und Vierschanzentournee sorgen für massive Staus zum Jahresbeginn 2026
Zum ersten Wochenende des Jahres 2026 warnt der ARBÖ vor erheblichen Verkehrsbehinderungen in ganz Österreich. Rund um den Feiertag am Dienstag, 6. Jänner, treffen mehrere verkehrsintensive Faktoren zusammen: das Ende der Weihnachtsferien in Österreich sowie in mehreren deutschen Bundesländern, starker Reiseverkehr von und zu den Skigebieten sowie die Bewerbe der Vierschanzentournee in Innsbruck und Bischofshofen.
Der ARBÖ rechnet mit zwei ausgeprägten Reisewellen. Die stärkste Rückreisewelle wird am Samstag, 3. Jänner 2026, erwartet. Viele Urlauberinnen und Urlauber treten an diesem Tag die Heimreise an, zusätzlich sind zahlreiche Tages- und Wochenendskifahrer unterwegs. Besonders staugefährdet sind die Transitrouten in Westösterreich sowie die Grenzübergänge Richtung Deutschland.
Besonders staugefährdete Autobahnen:
- Westautobahn (A1): Großraum Salzburg, Raum Linz sowie vor dem Grenzübergang Walserberg/Bad Reichenhall
- Innkreisautobahn (A8): vor dem Grenzübergang Suben/Passau
- Pyhrnautobahn (A9): im Bereich der Tunnelkette Klaus sowie vor dem Bosruck- und dem Gleinalmtunnel
- Tauernautobahn (A10): Raum Salzburg–Hallein, Scheitelstrecke, vor den Tunnelportalen des Tauern- und Katschbergtunnels sowie im Großraum Villach
- Inntalautobahn (A12): vor dem Grenzübergang Kufstein/Kiefersfelden, im Großraum Innsbruck sowie bei den Abfahrten zu den Skigebieten
- Brennerautobahn (A13): Großraum Innsbruck, vor der Mautstelle Schönberg sowie im Baustellenbereich der Luegbrücke
Zusätzlich ist auf der Fernpass-Straße (B179) im gesamten Verlauf mit Verzögerungen zu rechnen, insbesondere vor dem Lermooser Tunnel sowie vor dem Grenztunnel Vils/Füssen mit möglicher Blockabfertigung. Auch auf zahlreichen Zufahrtsstraßen zu den Skigebieten ist mit Kolonnenverkehr und längeren Fahrzeiten zu rechnen.
Am Sonntag, 4. Jänner 2026, dürfte sich die Verkehrslage vorübergehend etwas entspannen. Dennoch bleibt der Verkehr auf den Hauptreiserouten sowie an den Grenzübergängen Nickelsdorf (A4), Spielfeld (A9) und am Karawankentunnel (A11) erhöht.
Vierschanzentournee bringt zusätzliche Verkehrsspitzen
Zusätzliche Belastungen bringt die Vierschanzentournee. Am Bergisel in Innsbruck finden am Samstag, 3. Jänner, Training und Qualifikation sowie am Sonntag, 4. Jänner, der Bewerb statt. Rund um den Veranstaltungsort kommt es zu umfangreichen Sperren und Verkehrsmaßnahmen, insbesondere auf der Brennerstraße (B182). Staugefährdet sind zudem die Inntalautobahn (A12) im Großraum Innsbruck sowie die Zufahrten aus dem Süden.
Das Finale der Vierschanzentournee in Bischofshofen findet am Dienstag, 6. Jänner 2026, statt. Aufgrund der erwarteten hohen Zuschauerzahlen ist insbesondere am Dienstagnachmittag mit starken Verzögerungen im Stadtgebiet von Bischofshofen, auf der Pinzgauer Straße (B311) sowie auf der Tauernautobahn (A10) zu rechnen.
ARBÖ empfiehlt vorausschauende Reiseplanung
Der ARBÖ empfiehlt allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern eine frühzeitige und flexible Reiseplanung, ausreichend Zeitreserven sowie – wenn möglich – die Anreise mit Bahn und öffentlichen Verkehrsmitteln. Für die Anreise zu den Veranstaltungen werden zudem Shuttle- und Park-and-Ride-Angebote dringend empfohlen.
Aktuelle Verkehrsinformationen zu Staus, Sperren und Verzögerungen gibt es im ORF-Teletext auf Seite 431, unter www.arboe.at sowie telefonisch unter 050 123 123 beim ARBÖ-Informationsdienst.
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