• 29.11.2025, 16:52:02
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Bundesheer: Österreich kauft zwölf Leonardo-M-346 Jets

Neue Flugzeuge bringen eine Industriekooperation von rund 400 Millionen Euro für Österreich

Wien (OTS) - 

Zwölf neue Leonardo-M-346 Jets werden als Nachfolge für die Saab 105 gekauft. Die Flugzeuge sollen bis 2028 geliefert werden und stärken die österreichische Luftraumverteidigung in Zukunft. Das Gesamtvolumen der Beschaffung beläuft sich auf rund 1,5 Milliarden Euro und umfasst: zwölf Flugzeuge, Bewaffnung, Munition, Wartung, Ausbildung und den Simulator. Ein Jet alleine kostet rund 80 Millionen Euro. Rund 400 Millionen Euro fließen durch Kooperationen wieder in die österreichische Wirtschaft.

„Wir haben umgesetzt, was wir angekündigt haben. Die neuen Jettrainer verstärken unsere Luftstreitkräfte sehr wesentlich. Der Ankauf dient dem Schutz des Friedens, der Neutralität und der Bevölkerung. Darüber hinaus sind die Jets auch als Trainingsgerät einsetzbar, weil sie zweisitzig sind. Das war ein wichtiges Kriterium in dieser Beschaffung. Der Government-to-Government Deal sorgt auch für die größte Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Insgesamt investieren wir rund 1,5 Mrd. Euro in diesen Teil unserer Flugzeugflotte. Diese Beschaffung ist auch wichtiger Teil des Aufbauplans 2032+ des Österreichischen Bundesheers, diesen Plan arbeiten wir Schritt für Schritt in der nötigen Konsequenz ab. Mir ist wichtig, dass auch mit dieser Beschaffung viel an Wertschöpfung nach Österreich zurückfließt“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Das neue Abkommen mit Italien hebt die industrielle Zusammenarbeit auf ein deutlich höheres Niveau. Es bringt 400 Millionen Euro an Wertschöpfung nach Österreich. Vor allem in: Luftfahrttechnik, Zulieferindustrie, Digitalisierung und sicherheitsrelevanter Forschung. Es schützt zentrale österreichische Sicherheitsinteressen, erfüllt die EU-Binnenmarktvorgaben und schafft einen klaren Rechtsrahmen für verlässliche Partnerschaften. Geplant sind unter anderem gemeinsame Produktentwicklungen, die Einbindung heimischer Betriebe bei Wartung, Software, Ausbildung und Systemintegration sowie Forschungsprojekte in Bereichen wie Luftfahrt, Simulation, Materialtechnologie und Sensorik.

„Mit dieser Zusammenarbeit machen wir klar: Wenn Österreich investiert, dann so, dass Wertschöpfung zu uns zurückkehrt. Unser Geld muss wieder bei unseren Leuten ankommen. Mit diesem Abkommen holen wir ein Investitionsvolumen von rund 400 Millionen Euro nach Österreich – für heimische Betriebe, Forschung und Technologie. So nutzen wir internationale Beschaffungen, um Innovation auszulösen, unsere Industrie zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern. Jeder Euro an Kooperation schafft neue Investitionen und macht unseren Standort widerstandsfähiger. Wir öffnen damit ein neues Kapitel industrieller Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Forschung und Verteidigung“, so Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus Wolfgang Hattmannsdorfer.

Der Sicherheits- und Verteidigungssektor ist eine starke Säule der heimischen Industrie: 11.000 Beschäftigte, weitere 20.000 in Zulieferbetrieben, 3,3 Milliarden Euro Umsatz und 150 High Tech Unternehmen mit hohem Forschungsanteil. Investitionen wirken sofort in die Regionen, etwa fließen über 90 % der Kasernenaufträge an die lokale Bauwirtschaft. Bei den zuletzt beschafften Pandur-Radpanzern lag die österreichische Wertschöpfung bei mehr als 70 %, getragen von über 200 Unternehmen.

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Telefon: +43 664-622-1005
E-Mail: presse@bmlv.gv.at
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