• 29.11.2025, 13:48:32
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SPÖ-Bundesbildung gedenkt Ernst Happel: „Hat bewiesen, dass Fußball mehr ist als Ergebnis und Pokal“

Zahlreiche Gäste gedenken Happel am 100. Geburtstag - War Vorbild dafür, wie Disziplin, Teamgeist und Charakter aus Begabung echte Größe machen

Wien (OTS) - 

Am Hernalser Friedhof fand am Samstag, 29. November, ein würdiges Gedenken an Ernst Happel statt. Zum 100. Geburtstag Happels kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Sport, Gesellschaft, Familie und Politik, darunter Christina Happel, Enkelin von Ernst Happel, Robert Sedlacek, Präsident des Wiener Fußballverbandes und Steffen Hofmann, Geschäftsführer SK Rapid, zu einem gemeinsamen Frühschoppen zusammen, um an Leben und Wirken der österreichischen Fußballlegende zu erinnern. Auch internationale Wegbegleiter erwiesen Happel die Ehre: Jürgen Ahlert, ein Vertreter des Hamburger SV (HSV), war vor Ort, um die enge Verbundenheit mit dem großen Trainer und Menschen zu unterstreichen. „Es gäbe sehr viele Anekdoten zu erzählen, aber was an einem Tag wie diesem wirklich zählt, ist, im Namen des HSV und der gesamten Anhängerschaft unserem großen Meistertrainer Ernst Happel von Herzen danke zu sagen – für sechs unvergessliche Jahre“, so Ahlert. SPÖ-Bundesbildungsvorsitzender Prof. Dr. Gerhard Schmid, auch Dritter Wiener Landtagspräsident, würdigt Ernst Happel als eine der prägendsten Persönlichkeiten des österreichischen Fußballs: „Ernst Happel hat bewiesen, dass Fußball mehr ist als Ergebnis und Pokal – er ist Teil unserer städtischen und nationalen Kultur und ein Raum, in dem Leistung und Gemeinschaft zusammenfinden.“ ****

SPÖ-Bundesbildungsgeschäftsführer Wolfgang Markytan, Verfasser der Diplomarbeit „Die Sozialdemokratie und ihr Verhältnis zum Sport“, betonte bei der Gedenkfeier auch den Bildungswert von Happels Wirken: „Happel war ein Vorbild dafür, wie Disziplin, Teamgeist und Charakter aus Begabung echte Größe machen. Solche Lebensleistungen sind Lernstoff im besten Sinn – sie zeigen jungen Menschen, was möglich ist, wenn man an sich glaubt, Verantwortung übernimmt und sich in eine Gemeinschaft einfügt. Sportliche Erfolge wie jene Happels sind daher nicht nur Anlass zum Gedenken, sondern auch Auftrag an Bildung und Politik: Räume zu schaffen, in denen Talent gefördert wird, fairer Wettbewerb gelebt werden kann und Zusammenhalt entsteht. Denn wer im Sport lernt, gemeinsam zu wachsen, lernt auch fürs Leben – und für unsere Demokratie.“

Im Rahmen der Gedenkveranstaltung wurde eine offizielle Botschaft des Königlich Niederländischen Fußballverbands (KNVB) verlesen. Markytan trug das Schreiben des KNVB-Präsidenten Frank Paauw vor, in dem die Niederlande Happels außergewöhnliche Verdienste als Teamchef der „Oranje“-Nationalmannschaft würdigten. „Ernst Happel gehört nicht nur zur Geschichte des österreichischen Fußballs, sondern auch zu einem bedeutenden Stück niederländischer Fußballgeschichte – sein Name bleibt mit unserer Identität untrennbar verbunden.“

Im Rahmen der Kranzniederlegung am Grab unterstrich Hernals’ Bezirksvorsteher Peter Jagsch die bleibende Bedeutung der Fußballlegende. Vor zahlreichen Anwesenden erinnerte er daran, dass Ernst Happel nicht nur einen großen sportlichen Lebensweg hinterlassen hat, sondern auch tief in der Identität Wiens verankert bleibt. Der Ort des Gedenkens am Hernalser Friedhof stand dabei symbolisch für diese Verwurzelung – für einen Menschen, der aus Wien kam, Wien prägte und dessen Name bis heute weit über die Stadt hinaus wirkt. Jagsch brachte diese Verbundenheit in einer kurzen, würdevollen Ansprache auf den Punkt: „Einzigartig warst du. Unvergessen bleibst du.“ (Schluss) ff

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