- 29.11.2025, 09:31:03
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ZV-Bauherr:innenpreis 2025: Sieben Projekte bei festlicher Gala in Wiener Neustadt ausgezeichnet
Bauherr:innen, Architekt:innen und Politik würdigten am 28. November in den Kasematten herausragende Beiträge zur österreichischen Baukultur

In den geschichtsträchtigen Kasematten von Wiener Neustadt wurden am 28. November die Gewinner:innen des diesjährigen Bauherr:innenpreises der Zentralvereinigung der Architekt:innen Österreichs ausgezeichnet. Aus insgesamt 112 Einreichungen wurden sieben Projekte ermittelt, die beispielhaft für die Vielfalt und Qualität der österreichischen Baukultur stehen. An der feierlichen Veranstaltung nahmen zahlreiche Architekt:innen, Bauherr:innen sowie Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung teil.
Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler: „Erstmals ist es uns nun gelungen die Bereiche Baukultur und Wohnen in einem Ministerium zu verschränken. Das eröffnet neue Chancen diese wichtigen Themen zusammen zu denken. Gute Architektur war nie nur Form – sie war immer auch Haltung. Das machen die ausgezeichneten Projekte des Bauherr:innenpreises deutlich. Unsere gebaute Umwelt prägt Lebensqualität, Nachhaltigkeit, sozialen Zusammenhalt und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit. Jede Bauentscheidung wirkt Jahrzehnte – im Guten wie im Schlechten. Von besonderer Bedeutung sind dabei die baukulturellen Aspekte für gutes und leistbares Wohnen
.“
„Der Bauherr:innenpreis zeigt jedes Jahr aufs Neue, welche kulturelle Kraft in guter Architektur steckt – und wie sehr sie unsere Lebensqualität prägt: durch Räume, die uns Orientierung und Wohlbefinden geben, durch Orte, die Begegnung ermöglichen, und durch Gebäude, die nachhaltig und funktional gestaltet sind. Dass diese renommierte Auszeichnung heuer in Niederösterreich verliehen wird und auch ein Preisträger aus unserem Bundesland kommt, unterstreicht die hohe Qualität und die lebendige Baukultur, die hier beheimatet ist. Und die Kasematten, in denen wir heute zusammenkommen, sind ein weiteres eindrucksvolles Beispiel dafür, wie historische Bausubstanz mit Weitblick in die Zukunft geführt werden kann
“, so Karl Wilfing, Präsident des NÖ-Landtages.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit den Baudirektor:innen Christine Pennerstorfer (NÖ) und Bernhard Jarolim (Wien) wurde die Rolle der Bauherr:innen für die Weiterentwicklung der Baukultur beleuchtet.
Veronika Müller, Mitglied des Präsidiums der ZV Österreich (mit Wolfgang Ritsch und Alexander Topf), betonte die besondere Bedeutung des Preises: „Der Bauherr:innenpreis feiert jedes Jahr die gemeinsam verantwortete Baukultur in Österreich. Er zeigt, wie vielfältig und anspruchsvoll Bauaufgaben im Dialog zwischen Bauherr:innenschaft und Architekt:innen gelöst werden können. Er beleuchtet nicht nur herausragende Bauwerke, sondern vor allem die Ergebnisse eines echten Miteinanders, das qualitätsvolle, unkonventionelle und zukunftsweisende Architektur hervorbringt
.“
Aus den insgesamt 112 Einreichungen wurden 24 Projekte durch die Nominierungsjurien in den Bundesländern ausgewählt. Daraus ermittelte die Hauptjury, bestehend aus Anne Beer (Architektin und Städtebauerin, München), Günter Mohr (Architekt, Wien) und Kaye Geipel (Architekturkritiker, Brüssel/Berlin), die diesjährigen Preisträger:innen des ZV-Bauherr:innenpreises.
Die Preisträger:innen sind: die Waldarena, Velden (Kärnten) mit Bauherr:in ATUS Velden und der Architektur von Hohengasser Wirnsberger Architekten; die Erweiterung der Firmenzentrale Windkraft Simonsfeld (NÖ) mit Bauherr:in Windkraft Simonsfeld AG und der Architektur von juri troy architects; das Domcenter Linz (OÖ) mit Bauherr:in Bischof-Rudigier-Stiftung und der Architektur von Peter Haimerl Architektur / Studio Clemens Bauder; die HOS House of Schools 1 JKU Campus Linz (OÖ) mit Bauherr:in Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H. und der Architektur von querkraft Architekten ZT; Hotel und Wohnen Am Hirschengrün (Salzburg) mit Bauherr:in Katharina und Nikolaus Richter-Wallmann und der Architektur von LP architektur ZT GmbH / Dietrich Untertrifaller Architekten ZT GmbH; das Museum Bezau (Vorarlberg) mit Bauherr:in Museumsverein Bezau und der Architektur von Innauer Matt Architekten ZT GmbH; sowie der Loft-Flügel (Wien) mit Bauherr:in WIENER STÄDTISCHE Versicherung und der Architektur von StudioVlayStreeruwitz ZT GmbH.
Der Bauherr:innenpreis der Zentralvereinigung der Architekt:innen Österreichs würdigt herausragende Bauten, Freiraumgestaltungen sowie städtebauliche Lösungen, die durch intensive Zusammenarbeit zwischen Bauherr:innen und Architekt:innen ermöglicht wurden. Ein Großteil der über 300 bisher ausgezeichneten Projekte ist heute fester Bestandteil des Kanons der österreichischen Architekturgeschichte.
Pressematerial zum Download: https://presse.artphalanx.at/zv-bauherrenpreis/
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Susanne Haider
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