• 27.11.2025, 15:53:02
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Gerstl zu Ehrenamt und gemeinnützigen Organisationen: Österreich ohne Vereine wäre wie ein Schnitzel ohne Panier

ÖVP bekennt sich zu gemeinnützigen Organisationen sowie ehrenamtlicher Tätigkeit und kritisiert die FPÖ für Generalverdächtigungen und plumpes Vereins-Bashing

Wien (OTS) - 

"Fast die Hälfte der gesamten österreichischen Bevölkerung engagiert sich in gemeinnützigen Organisationen und leistet damit 840 Millionen Arbeitsstunden pro Jahr. Für unsere Sicherheit, Gesundheit, Soziales, Sport, für Kultur und Brauchtum. Für Nachwuchs- und Talentförderung unserer Kinder oder gelebte Integration“, so Wolfgang Gerstl, Fraktionsvorsitzender der ÖVP im Ständigen Unterausschuss des Rechnungshofausschusses.

“Sehr viele Menschen sind jeden Tag auf die Arbeit der gemeinnützigen Vereine angewiesen – auf den Krankentransport, die Feuerwehr, die Krankenpflege, Essen auf Rädern, Kinderschutz oder die Obdachlosenhilfe. In Österreich wird damit eine Wertschöpfung von bis zu 22 Milliarden Euro pro Jahr erbracht und doch kann man den wahren Wert dieser Arbeit gar nicht in Zahlen messen. Es ist der soziale Zusammenhalt im Land der zählt, das Übernehmen solidarischer Verantwortung, die sinnstiftende Arbeit für ein gemeinsames Ziel. Österreich ohne Vereine wäre wie ein Schnitzel ohne Panier.”

Gerstl distanziert sich auch in aller Deutlichkeit vom Versuch der FPÖ, die wertvollen gemeinnützigen Organisationen in Österreich in ein schiefes Licht zu rücken und deren Förderung zu kritisieren: “Das freiwillige Engagement müssen wir schützen, ermöglichen und fördern. Das ist ein klares Bekenntnis zu einem Österreich der Vereine und des Ehrenamtes. Die ÖVP wird immer auf der Seite jener Menschen stehen, die sich engagieren.”

Für Gerstl biete der Ständige Unterausschuss die Gelegenheit, die gesamte Breite der geförderten Vereine zu beleuchten und vor allem über die zahlreichen Aufgaben zu reden, die nicht durch staatliche Einrichtungen erbracht werden müssen, weil gemeinnützige Vereine die Verantwortung übernehmen. Davon klar zu differenzieren sei, wenn einzelne Vereine zu Unrecht Förderungen beziehen, oder die vereinbarten Leistungen nicht erbringen. “Ideologie, Fördergeldmissbrauch und Vereinszwecke, die Österreich schaden, haben nichts in der Förderstruktur verloren. Es geht hier um das hart erarbeitete Steuergeld der österreichischen Bevölkerung und deshalb müssen alle Förderungen nach den Grundsätzen der Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit und klaren Förderrichtlinien erfolgen”, so Wolfgang Gerstl und weiter: “Leistungen der Organisationen müssen dokumentiert, evaluiert und regelmäßig überprüft werden – auch durch den Rechnungshof. Wenn Leistungen nicht wie vereinbart erbracht werden, dann sind die Fördermittel zurückzufordern.” (Schluss)

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