- 27.11.2025, 14:24:32
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Korosec: Bettenkahlschlag in der Orthopädie ist unverantwortlich
Gesundheitssprecherin der Wiener Volkspartei warnt vor Halbierung hochspezialisierter Versorgung
Die Gesundheitssprecherin der Wiener Volkspartei, LAbg. Ingrid Korosec, stärkt der Vinzenzgruppe angesichts der geplanten drastischen Bettenkürzungen in den orthopädischen Spezialkliniken Speising und Herz-Jesu den Rücken.
„Das ist keine behutsame Anpassung – das ist ein Kahlschlag in der hochspezialisierten Versorgung. Gerade ältere Menschen werden unter diesen Kürzungen leiden", warnt Korosec. Der Entwurf des Regionalen Strukturplans Gesundheit (RSG) 2030 sieht eine Halbierung der Bettenkapazitäten vor: In Speising von 240 auf 116 Betten, im Herz-Jesu-Krankenhaus von 85 auf 50 Betten.
„Diese beiden Kliniken versorgen jeden zweiten orthopädischen Patienten in Wien. Sie sind Vorzeigebeispiele für das, was Rot-Pink angeblich fördern will: Qualität durch Spezialisierung, kurze Verweildauern, hohe Tagesklinik-Anteile", so Korosec. „Die Vinzenzgruppe hat ihre Hausaufgaben längst gemacht. Und trotzdem: Kürzung, Halbierung, Abbau."
Gerade ältere Menschen werden die Leidtragenden sein
„Wenn wir jetzt hochspezialisierte orthopädische Kapazitäten halbieren, werden gerade ältere Menschen die Leidtragenden sein", warnt Korosec eindringlich. „Längere Wartezeiten bei Hüft- und Knieoperationen bedeuten mehr Schmerzen, mehr Immobilität, mehr Pflegebedarf. Rot-Pink spart an der falschen Stelle – und zwar auf Kosten jener, die diese Versorgung am dringendsten brauchen. Statt den demographischen Herausforderungen zu begegnen, wird die Versorgung zurückgefahren. Das ist verantwortungslos."
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