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Einladung zur Pressekonferenz „Gesund aus der Krise“: Wirksame Unterstützung für Kinder und Jugendliche

Neue Evaluierung der Uni Innsbruck zeigt deutliche Verbesserungen der psychischen Gesundheit

Logoleiste „Gesund aus der Krise“
Wien (OTS) - 

Freitag, 5. Dezember 2025, 11 Uhr

Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Stubenring 1, 1010 Wien, Pressezentrum, 5. Stock

Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Österreich hat sich in den letzten Jahren messbar verschlechtert. Sorgen um gesellschaftspolitische Entwicklungen, Gewalt, Kriege und die Wirtschaftskrise betreffen nicht nur Erwachsene. Sie beeinflussen neben den typischen Jugendthemen auch die psychische Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen.

„Gesund aus der Krise“ hilft nachweislich, wie aus der neuen Evaluierung der Universität Innsbruck (Institut für Psychologie) eindrücklich hervorgeht, die Daten von über 15.000 jungen Menschen über drei Jahre hinweg ausgewertet hat. Ein Drittel klagte zu Behandlungsbeginn über depressive Verstimmungen, die Hälfte gab eine niedrige Lebenszufriedenheit an. 93 Prozent der Klient:innen berichteten am Ende der Behandlungen, dass sich ihr Befinden signifikant verbessert hatte. Der Anteil von Kindern und Jugendlichen, deren Wohlbefinden so niedrig war, dass es auf depressive Verstimmungen hindeutete, sank von 32 Prozent auf 16 Prozent.

Pressekonferenz mit

  • Bundesministerin Korinna Schumann, Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

  • Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger, Gesamtleitung „Gesund aus der Krise“ und Präsidentin Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP)

  • Mag.a Barbara Haid MSc, Präsidentin Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP), Kooperationspartner „Gesund aus der Krise“

Das wichtige und bewährte Mental-Health-Projekt „Gesund aus der Krise“ hat bereits 44.000 Kindern und Jugendlichen nachweislich durch professionelle klinisch-psychologische, gesundheitspsychologische, psychotherapeutische und musiktherapeutische Betreuung geholfen. Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hat erneut 35,15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das Projekt ist vorerst bis Juni 2027 finanziert. Abgewickelt wird „Gesund aus der Krise” vom Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP) in enger Kooperation mit dem Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP). Ein Behandler:innen-Pool von rund 1.600 Klinischen Psycholog:innen, Gesundheitspsycholog:innen, Psychotherapeut:innen und Musiktherapeut:innen welche in Summe 28 Behandlungssprachen anbieten, ermöglicht die erfolgreiche Umsetzung.

Was die WHO im „Regional Digital Health Action Plan“ fordert, wird bei „Gesund aus der Krise“ bereits umgesetzt: digitale Angebote für mental health, Verringerung von Wartezeiten für psychische Behandlungen und evidenzbasierte, nachweisbare Wirksamkeit.

Rückfragen & Kontakt

Mag.a Gudrun Kreutner-Reisinger
Kommunikation „Gesund aus der Krise“
0699 1105 4001
gk@gudrunkreutner.com

Viola Ghavidel
Projektleitung „Gesund aus der Krise“
0670 350 4846
viola.ghavidel@gesundausderkrise.at

Christoph Ertl
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und
Konsumentenschutz
0664 88 777 555
christoph.ertl@sozialministerium.gv.at

www.gesundausderkrise.at | www.boep.or.at | www.psychotherapie.at

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