• 29.08.2025, 15:47:32
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FPÖ – Kainz: „ÖVP-Ministerin reagiert spät – langjährige Forderung nach Regionalität bei der Verpflegung des Bundesheers zeigt Wirkung“

Wien (OTS) - 

Mit Genugtuung, aber auch mit deutlicher Kritik reagierte heute FPÖ-Nationalratsabgeordneter Alois Kainz auf die Beantwortung seiner parlamentarischen Anfrage durch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betreffend das Verpflegungssystem „Cook & Chill“ des Bundesheers. Auf die Frage, ob alternative Modelle geprüft werden, bei denen regionale Zubereitung und Frische im Vordergrund stehen, bestätigte die Ministerin, dass im Jahr 2025 ein Pilotprojekt für ein „dynamisches Beschaffungssystem“ in Salzburg und Niederösterreich gestartet wird, womit endlich die Notwendigkeit von mehr Regionalität bei der Versorgung von Soldaten anerkannt wird.

„Damit gibt die ÖVP-Ministerin endlich zu, dass unser Kritikpunkt am zentralistischen ‚Cook & Chill‘-System berechtigt ist. Dass Transportwege verkürzt und mehr Regionalität in die Heeresküchen gebracht werden müssen, ist eine langjährige Forderung der FPÖ. Seit 2021 fordern wir Freiheitliche vehement die Wiedereinführung von Truppenküchen – und jetzt zeigt unsere Hartnäckigkeit Wirkung“, betonte Kainz.

Scharfe Kritik übte Kainz an der Verzögerung und erinnerte daran, dass 2012 in Niederösterreich die traditionelle Truppenküche abgeschafft wurde. „Seither werden Speisen in Wiener Neustadt vorgekocht, gekühlt und per LKW durch Niederösterreich gefahren. Das bedeutet mehr Verkehr, mehr CO₂-Ausstoß, mehr Verpackungsmüll und geringere Qualität.“, so Kainz: „Dass die ÖVP mit Ministerin Tanner so viele Jahre gebraucht hat, um auf das Offensichtliche zu reagieren, ist bezeichnend für diese Regierung. Wieder einmal braucht es den Druck der FPÖ, bis die Volkspartei in die Gänge kommt.“

Abschließend stellte Kainz klar: „Ob dieses Pilotprojekt tatsächlich zu einem nachhaltigen Erfolg führt, wird sich zeigen. Aber eines ist sicher: Wir geben keine Ruhe, bis Regionalität in der Versorgung unserer Soldaten, angelehnt an die traditionellen Truppenküchen, gelebt wird.“

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