• 29.08.2025, 10:23:32
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Familienbund fordert Helmpflicht und klare Regeln

E-Scooter: Immer mehr Unfälle

Wien/St. Pölten (OTS) - 

E-Scooter gehören mittlerweile zum Alltag vieler Jugendlicher – doch die Risiken werden massiv unterschätzt. Laut dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) verletzten sich im Jahr 2024 rund 7.500 Menschen bei E-Scooter-Unfällen, das sind um 25 Prozent mehr als im Vorjahr und sechsmal so viele wie noch 2019. Besonders besorgniserregend: Nur rund dreizehn Prozent der Fahrerinnen und Fahrer tragen einen Helm, bei Leihrollern ist es fast niemand. Gleichzeitig steigt die Zahl tödlicher Unfälle – allein 2024 kamen sieben Menschen ums Leben, so viele wie noch nie. Erst kürzlich starb in Oberösterreich eine 14-Jährige, die ohne Helm und zu zweit auf einem E-Scooter unterwegs war.

„Diese Zahlen sind alarmierend – vor allem, wenn wir an unsere jungen Menschen denken. Dass Teenager ungeschützt und oft sogar zu zweit auf einem Scooter unterwegs sind, darf uns nicht gleichgültig lassen. Wir müssen gemeinsam für Schutz, Aufklärung und klare Regeln sorgen, bevor noch mehr Tragödien passieren“, betont Familienbund-Präsidentin Johanna Jachs.

Der Vorstoß der Oberösterreichischen AK- Fraktionsvorsitzenden, Cornelia Pöttinger, die dieses wichtige Thema aufgreift und unter anderem darauf aufmerksam macht, dass es hier Versicherungslücken gibt, ist sehr zu begrüßen.

Der Österreichische Familienbund fordert im Zusammenhang mit E-Scootern, eine Helmpflicht, besseres Durchsetzen des Verbots zu zweit auf einem Scooter zu fahren, gezielte Aufklärungskampagnen an Schulen sowie technische Verbesserungen wie ein Tempolimit von 20 km/h, verpflichtende Blinker und zwei Bremsen. Zudem braucht es strengere Alkohol- und Drogenkontrollen sowie eine Kennzeichenpflicht, um die Verantwortlichkeit zu erhöhen.

Wir stehen in der Verantwortung – für unsere Familien, für unsere Jugendlichen. Mit dem richtigen Schutz, klaren Regeln und gezielter Aufklärung können wir E-Scooter sicherer machen. Wir dürfen nicht wegsehen, wir müssen handeln“, so Jachs abschließend.

Rückfragen & Kontakt

Österreichischer Familienbund
Marietheres van Veen
Telefon: 0664 3824285
E-Mail: presse@familienbund.at

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