• 29.08.2025, 10:00:07
  • /
  • OTS0025

Regenerative Landwirtschaft – Trend oder Revolution? Nestlé diskutiert mit Expert:innen und Jugend in Alpbach

Beim European Forum Alpbach diskutierten Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Agritech-Branche über Vorteile und Herausforderungen von regenerativer Landwirtschaft.

Beim European Forum Alpbach diskutierten Expert:innen aus
Wissenschaft, Wirtschaft und der Agritech-Branche sowie junge
Teilnehmer:innen über Vorteile und Herausforderungen von
regenerativer Landwirtschaft.
Wien (OTS) - 

Das Agrar-und Lebensmittelsystem steht unter zunehmendem Druck durch wachsende Klimarisiken, wirtschaftliche Instabilität, globalen Wettbewerb und steigende Kosten. Die Ausbreitung von Städten und Bodendegradierung verringern zudem die landwirtschaftlich nutzbare Fläche. Gleichzeitig fragen Verbraucher:innen vermehrt nachhaltige Lebensmitteloptionen nach. Es braucht daher ein Agrarsystem, das Ressourcen verbessert und regeneriert und einer Degradierung entgegenwirkt.

Ein neuer Ansatz ist das Modell der regenerativen Landwirtschaft, das auf Prinzipien und Praktiken beruht, die den Schutz und die Verbesserung der Bodenqualität, der Biodiversität, des Klimas und der Wasserressourcen in den Mittelpunkt stellen, und gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe fördern.

Nestlé setzt auf regenerative Landwirtschaft

Fast zwei Drittel der Treibhausgasemissionen von Nestlé stammen aus landwirtschaftlich produzierten Zutaten. Daher setzt das Unternehmen auf regenerative Praktiken in der Landwirtschaft und investiert weltweit in die Transformation in ihren Lieferketten. "Bis 2030 sollen 50 % unserer wichtigsten Rohstoffe weltweit aus regenerativer Landwirtschaft stammen. 2024 haben wir unser Ziel für 2025 bereits überschritten und erreichten einen Anteil von 21,3 %", so Marianne Neumüller-Klapper, Nachhaltigkeitsexpertin bei Nestlé Österreich. "In den letzten Jahren hat Nestlé über 25 Projekte in 12 europäischen Ländern gestartet – mit über 1.500 Landwirt:innen und auf über 85.000 Hektar Fläche".

Das Unternehmen integriert die Förderung von den für die jeweilige Kultivierung förderlichen Maßnahmen auch verstärkt in ihre unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsprogramme, wie den NESCAFÉ Plan bzw. den Nestlé Cocoa Plan.

Alpbach: Expert:innen-Diskussion über Vorteile und Herausforderungen

Als offizielle Partner-Organisation brachte Nestlé das Thema regenerative Landwirtschaft so wie auch schon im Jahr 2023 auf die Agenda des diesjährigen Europäischen Forum Alpbachs. Im Rahmen des KLIMA-Schwerpunkts der „Austria in the World“ Tage diskutieren dazu Pflanzenbau-Experte Priv. Doz. DI Dr. Gernot Bodner, stellvertretender Institutsleiter am Institut für Pflanzenbau der Universität für Bodenkultur Wien und Vorstandsmitglied des Vereins Boden.Leben, Dr. Robert Gerlach, CEO von Klim, einem weltweit tätigen Projektentwickler und Technologieanbieter im Bereich regenerative Landwirtschaft, Dr. Martin Frick, Direktor des World Food Programm-Büros für Deutschland, Österreich und Liechtenstein und Nestlé-Vertreterin Marianne Neumüller-Klapper unter der Moderation von Damita Pressl.

Während regenerative landwirtschaftliche Praktiken mit Vorteilen für Bodengesundheit, Biodiversität sowie Emissionsreduktion verbunden sind, so ist der Übergang dahin für landwirtschaftliche Betriebe oft mit Herausforderungen verbunden.

Regenerative Betriebe bewegen sich an der Grenze unseres wissenschaftlichen Verständnisses. Sie versuchen, durch gezielte Steuerung der komplexen Bodenmikrobiologie klimawandelangepasste Bewirtschaftungssysteme zu entwickeln“, hob Gernot Bodner, Universität für Bodenkultur Wien im Rahmen der Diskussion hervor.

Robert Gerlach, Klim, betonte: „Die schleichende Degradierung unserer Böden ist eine fundamentale Krise, die aber weitestgehend noch unbemerkt bleibt. Diese stille Krise bedroht nicht nur die globale Ernährungssicherheit, sondern auch die wirtschaftliche Stabilität und die Lieferketten der Lebensmittelindustrie. Dabei gibt es dafür bereits Abhilfe: Regenerative Landwirtschaft ist nämlich nicht nur eine Lösung für die Bodenkrise, sie ist ein wirtschaftlicher Hebel, der die Lebensmittelindustrie profitabler, zukunftsfähiger und rentabler machen kann.

Mehr als eine Plattform: Klim verbindet Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie

Als End-to-End-Anbieter für regenerative Landwirtschaft bietet Klim Landwirt:innen eine maßgeschneiderte Unterstützung. Über die digitale Klim-Plattform erhalten sie Zugang zu einer Vielzahl an Anwendungen, um regenerative Praktiken zu planen und umzusetzen. Für die ergriffenen Maßnahmen werden sie umgekehrt finanziell vergütet. Aktuell sind auf der Klim-Plattform über 4.000 landwirtschaftliche Betriebe registriert. Umgekehrt unterstützt Klim Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie aktiv dabei, die Resilienz ihrer Lieferketten zu stärken, die Profitabilität landwirtschaftlicher Betriebe zu steigern und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Auch die Jugend wurde gefragt: Konzepte für Umsetzung entwickelt

Neben der Expertendiskussion fand auch eine eigene Workshop-Session in Kooperation mit dem Wiener Club des Europäischen Forum Alpbach zum Thema "Regenerative Landwirtschaft der Zukunft: Wir gestalten Wandel" statt. Stipendiat:innen und Landwirt:innen der nächsten Generation erarbeiteten unter der Fragestellung "How can we move from short term investment to a long term revolution?" an Ideen für die Umsetzung regenerativer Praktiken. Das überzeugendste Konzept wurde mit einem Besuch zu einem regenerativ betriebenen landwirtschaftlichen Partner-Betrieb von Nestlé in der Schweiz prämiert.

Über das European Forum Alpbach

Das European Forum Alpbach (EFA) ist eine interdisziplinäre Plattform für Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur. Das diesjährige Forum steht unter dem Motto "Recharge Europe" und findet vom 16. bis 29. August 2025 statt.

Über Nestlé

Nestlé ist das weltweit größte Unternehmen für Lebensmittel und Getränke mit Standorten in 185 Ländern. Rund 277.000 Mitarbeitende setzen sich täglich auf der ganzen Welt dafür ein, die Lebensqualität zu steigern und zu einer gesünderen Zukunft beizutragen. Nestlé bietet eine große Anzahl an Produkten und Dienstleistungen für Mensch und Tier in allen Lebenslagen an. Dies umfasst über 2.000 Marken von globalen Ikonen wie NESCAFÉ oder NESPRESSO bis hin zu Innovationen im Health Science Bereich. Die gemeinsame Wertschöpfung steht im Mittelpunkt des Unternehmenssinns von Nestlé: denn in guter Nahrung liegt die Kraft zu einem besseren Leben für alle.

Der Hauptsitz von Nestlé ist in Vevey, wo das Unternehmen vor fast 160 Jahren in der Schweiz gegründet wurde. Nestlé in Österreich mit Hauptsitz in Wien hat rund 700 Mitarbeiter:innen an 21 Standorten und besteht seit 1879. Wichtigste Marken: NESPRESSO, FELIX, NESCAFÉ, NESCAFÉ DOLCE GUSTO, MAGGI, PURINA, BEBA, KITKAT, THOMY, SMARTIES, GARDEN GOURMET, NESQUIK, PURE ENCAPSULATIONS

Rückfragen & Kontakt

Nestlé Österreich GmbH
Marcella Maurer-Tomschitz
Telefon: +43-1-546 71-237
E-Mail: presse.pr@at.nestle.com
Website: https://www.nestle.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLE

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel