- 16.07.2025, 11:28:03
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Marterbauer/Eibinger-Miedl: 83 Prozent der Arbeitnehmerveranlagungen werden bereits online erledigt
Finanz-Online wird ab dem 1. Oktober noch sicherer
Mehr als 6,5 Millionen aktive Nutzerinnen und Nutzer hatte Finanz-Online, der elektronische Zugang zur Finanzverwaltung für Bürgerinnen und Bürger und Unternehmerinnen und Unternehmer im vergangenen Jahr. Mehr als 6 Millionen Arbeitnehmerveranlagungen sind im Vorjahr durchgeführt worden, mehr als 83 Prozent davon online. Gegenüber 2020 bedeuten beide Zahlen einen Anstieg um rund 10 Prozent. Eine bedeutende Änderung wird ab Oktober 2025 eintreten, wenn der Zugang zu Finanz-Online umgestellt wird und ab diesem Zeitpunkt nur mehr mit einem zusätzlichen Sicherheitsfaktor – also einer 2-Faktor-Authentifizierung - erreichbar sein wird.
Grund für die Umstellung sind rechtliche Vorgaben, die die Verwendung von Finanz-Online noch sicherer machen und an den aktuellsten Stand der Technik anpassen. Mit dem Angebot einer freiwilligen Änderung auf 2-Faktor-Authentifizierung seit Februar 2025 hat die Finanzverwaltung bereits erste Schritte zur Umsetzung gesetzt. Durch die Zusammenarbeit mit diversen Interessensvertretungen, Informationen auf verschiedenen Kanälen und eigenen Informationstagen in Finanzämtern in ganz Österreich wird eine möglichst hohe Servicequalität geboten, damit die ID Austria und damit der Einstieg in Finanz-Online auch weiterhin einfach und rasch erfolgen kann.
„Mit rund sechs Millionen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerveranlagungen pro Jahr, davon rund 83 % online, ist dies die bedeutendste Anwendung von Finanz-Online. Mit der 2-Faktor-Authentifizierung, die ab Oktober verpflichtend ist, wird die Sicherheit der persönlichen Daten nochmals erhöht. Mit persönlichen Kontakten durch die Finanzverwaltung, Informationsveranstaltungen und der generell sehr serviceorientierten Herangehensweise der Finanzverwaltung wollen wir auch in Zukunft die Nutzung von Finanz-Online so einfach wie möglich und sicher wie notwendig gestalten“, so der Bundesminister für Finanzen, Markus Marterbauer bei der Präsentation der aktuellen Zahlen und der kommenden Änderungen im Rahmen einer Pressekonferenz.
„Finanz-Online ist ein österreichisches Erfolgsmodell und wird bereits von rund 6 Millionen Menschen genutzt, um ihre Steuererklärungen von zu Hause aus zu erledigen. Ab 1. Oktober erhöhen wir die Sicherheit mit einer verpflichtenden 2-Faktor-Authentifizierung – so wie man es vom Online-Banking kennt. Mit der ID Austria steht bereits ein gut eingeführtes Instrument zur Verfügung, um Finanz-Online sowie weitere digitale Amtswege sicher und unkompliziert zu nutzen. Gleichzeitig bleibt es jedoch möglich, Steuerangelegenheiten weiterhin analog mit den entsprechenden Finanzamts-Formularen zu erledigen, um hier niemanden auszuschließen“, erläutert Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl.
Mit der 2-Faktor-Authentifizierung wird nun auch Finanz-Online eine Vorgehensweise wählen, die bereits aus anderen digitalen Anwendungen, etwa bei Banking Apps, bekannt ist. Es wird unterschiedliche Möglichkeiten der Anmeldung geben und auch die analoge Variante bleibt bestehen.
Marterbauer und Eibinger-Miedl betonen die hohe Qualität des Kundenservice im Bereich der Finanzverwaltung. Rund 3,5 Millionen Kontakte pro Jahr, davon ein Großteil am Telefon, aber auch mit rund 350.000 Vor-Ort-Terminen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Finanzamtes Österreich der Bevölkerung mit Rat und Tat zur Seite. Die meist beantwortenden Themen betreffen die Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerveranlagung und die Familienbeihilfe.
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