- 16.05.2025, 10:29:33
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FPÖ – Mölzer zur Architektur-Biennale 2025: „Steuergeld-Eventtourismus statt Heimatverbundenheit?“
„Es braucht endlich klare Spielregeln und ein Ende der kulturpolitischen Selbstbedienung“
„Mit großer Verwunderung und zunehmender Sorge muss man auf den österreichischen Beitrag zur Architektur-Biennale 2025 in Venedig blicken. Das vom Kuratorenteam rund um Michael Obrist, Sabine Pollak und Lorenzo Romito eingereichte Projekt mit dem Titel ‚Agency for Better Living‘ lässt bereits erahnen, worum es hier wirklich geht: links-ideologische Kunstspekulation fernab jeder Bodenständigkeit, fernab jeder Realität“, so heute FPÖ-Kultursprecher NAbg. Wendelin Mölzer, der dazu eine schriftliche Anfrage an SPÖ-Kulturminister Babler im Parlament eingebracht hat.
„Es stellt sich nämlich die Frage, nach welchen Kriterien dieses Projekt überhaupt ausgewählt wurde. Offenbar zählen heute nicht mehr künstlerische Qualität oder ein Bezug zur Heimat, sondern ideologische Anpassung an das linke Wunschdenken. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich bei der Biennale-Beteiligung weniger um eine kulturelle Repräsentanz unseres Landes, sondern vielmehr um einen mit Steuergeld finanzierten Wohlfühlausflug für linke Kulturschaffende und Regierungspolitiker handelt“, kritisierte Mölzer.
Tatsächlich drängen sich bei näherem Hinsehen zahlreiche Fragen zu den Gesamtkosten auf – angefangen beim Auswahlverfahren, über die Honorare für das Kuratorenteam, die Kosten für Veranstaltungen und den Pavillonbau, bis hin zu den detaillierten Reiseplänen der Regierungsvertreter. Wer fliegt mit, wann, wie lange und zu welchem Preis? Und vor allem: Wer zahlt das alles? Der Verdacht liegt nahe, dass hier wieder einmal das Geld der Steuerzahler in großem Stil verbrannt wird, um sich im internationalen Kunstbetrieb zu profilieren – fernab jeder politischen Verantwortung“, betonte Mölzer.
Die FPÖ fordert volle Transparenz bei sämtlichen Ausgaben im Zusammenhang mit dem Österreich-Pavillon in Venedig. „Es braucht endlich klare Spielregeln und ein Ende der kulturpolitischen Selbstbedienung. Kunst darf nicht zur politischen Spielwiese verkommen, auf der Steuergeld ohne Maß und Ziel versickert“, meinte Mölzer.
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