- 23.04.2025, 13:03:03
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Stürzenbecher (SPÖ): „So geht Wirtschaft mit Weitblick“ – Wiener Innovationskraft & soziale Verantwortung
In der heutigen Aktuellen Stunde zur 68. Sitzung des Wiener Gemeinderats stellte SPÖ-Gemeinderat Kurt Stürzenbecher, Vorsitzender des Gemeinderatsausschusses für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Wiener Stadtwerke, die zentrale Rolle Wiens als wirtschaftlicher Motor und sozial verantwortungsvoller Standort in den Fokus. In seiner Rede dankte Stürzenbecher zunächst seiner Vorrednerin Kriz-Zwittkovits (ÖVP) für die konstruktive Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg: „Es braucht gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten einen Schulterschluss über ideologische Gräben hinweg – zum Wohle aller Wiener*innen.“
Ein Schwerpunkt seiner Rede lag auf der Arbeitsmarktentwicklung in Wien. Stürzenbecher betonte:
„Jede*r Arbeitslose*r ist einer zu viel. Man muss allerdings die Zahlen auch ins Verhältnis setzen: Als einzige Millionenstadt der Republik verzeichnen wir 287.000 tägliche Zupendler*innen – hauptsächlich aus Niederösterreich und dem Burgenland – dem stehen 110.000 Auspendler*innen gegenüber. Diese Differenz von 177.000 Menschen muss man berücksichtigen, wenn man über Arbeitslosenzahlen spricht.“
Wien ist wirtschaftlicher Leistungsträger Österreichs
Mit Nachdruck verwies Stürzenbecher auf die volkswirtschaftliche Bedeutung Wiens:
„Wir in Wien stellen ein Fünftel der Bevölkerung, erwirtschaften aber ein Viertel des österreichischen Bruttoinlandsprodukts. Das gehört klar gesagt und hervorgehoben – denn Wien ist der Innovationsmotor dieses Landes.
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Gerade gezielte Investitionen in Infrastruktur und Innovation seien laut Stürzenbecher der Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg: „Förderungen sind für uns kein Selbstzweck. In Wien setzen wir sie gezielt ein – als Hebel für Wachstum, Arbeitsplätze und wirtschaftliche Stabilität. Jeder Euro, den wir in Förderung stecken, verfünffacht sich laut der Wirtschaftsagentur. Das ist ‚Wirtschaft mit Weitblick‘ – und das ist ein Erfolgsmodell. Laut den kürzlich veröffentlichten Zahlen der Wirtschaftsagentur für 2024 wurden mit rund 53 Millionen Euro an Wirtschaftsförderung Investitionen von rund 253 Millionen Euro ausgelöst. Das ist das Ergebnis einer aktiven und verantwortungsvollen Wirtschaftspolitik. So geht Wirtschaft mit Weitblick – Seite an Seite mit den Wiener*innen“, so Stürzenbecher.
Waff feiert 30-jähriges Jubiläum – Großes Lob und Dank für die Arbeit
Zum Abschluss seiner Rede gratulierte Stürzenbecher dem Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds (waff) zum 30-jährigen Bestehen:
„Ich danke dem bisherigen Geschäftsführer Fritz Meißl für sein jahrzehntelanges Engagement und wünsche ihm alles Gute für seinen Ruhestand. Gleichzeitig wünsche ich dem neuen Geschäftsführer Marko Miloradovic und dem gesamten Team weiterhin viel Erfolg – damit auch in Zukunft viele Wiener*innen mit der Unterstützung des waff neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhalten.“
„Wir in Wien setzen auf Zusammenhalt, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Stärke – damit niemand zurückgelassen wird. So sichern wir den Erfolg unseres Wirtschaftsstandorts und gestalten gemeinsam die Stadt der Zukunft“, so Stürzenbecher abschließend.
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