• 16.04.2025, 17:14:02
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SPÖ Ottakring: Beharrlichen Bemühungen um den Yppenplatz scheinen nun endlich beim Innenminister angekommen zu sein

Lamp fordert gemeinsamen Schulterschluss und zeigt sich vom Verhalten des Innenministers enttäuscht

Wien (OTS) - 

Ottakringer Bezirksvorsteherin Stefanie Lamp begrüßt den plötzlichen Fokus des Innenministers auf den Yppenplatz sowie die Forcierung der von Bürgermeister Michael Ludwig seit Langem geforderten Waffenverbotszone.

„Ich würde mir wünschen, dass wir mit Herrn Karner in einen konstruktiven Austausch treten können, um die Sicherheitslage am Yppenplatz zu verbessern. So hätten wir bereits in den vergangenen Monaten die Möglichkeit gehabt, positive Veränderungen im Sinne der Bewohnerinnen und Bewohner voranzutreiben – anstatt daraus ein Wahlkampfthema und eine mediale Inszenierung zu machen“, so Bezirksvorsteherin Stefanie Lamp, die den Innenminister in den letzten Monaten mehrmals um einen Gesprächstermin ersucht hat.
„Von unserem Innenminister würde ich mir einen echten Austausch im Sinne der Menschen erhoffen – einen Austausch, der die demokratisch gewählten Institutionen in dieser Republik wertschätzt. Dazu würde ein politischer Dialog auf allen Ebenen zählen, der leider seit Monaten ignoriert wurde.“

Echte Lösungen zu finden geht anders

Als Bezirk sind wir uns der Herausforderungen sehr bewusst und daher laufend im Austausch mit unterschiedlichen Institutionen, Akteur:innen, der Polizei, den Geschäftstreibenden sowie Anrainer:innen. Ob es um Orte geht, die als Verstecke dienen, die Verbesserung der Beleuchtungssituation, die Etablierung der Grätzlerei oder die Eröffnung der Grätzlbox – wir setzen laufend Maßnahmen. Zusätzlich hat der Bezirk die Sozialarbeit aufgestockt und investiert hier jährlich rund eine Million Euro.

Nichtsdestotrotz gibt es Ebenen, die wir als Bezirk nicht steuern können. Wir sind der festen Überzeugung, dass es hier keine einfache, pauschale Lösung gibt – es braucht einen Schulterschluss von allen, ohne daraus politisches Kleingeld zu schlagen. Daher ruft Lamp diesmal öffentlich zu einem ehestmöglichen Gesprächstermin auf, um einen gemeinsamen Schulterschluss über Landes- und Parteigrenzen hinweg zu schaffen. Denn Pläne wie die Einführung eines Waffenverbots müssen auch tatsächlich exekutierbar sein – was definitiv einen erhöhten Personalbedarf seitens der Polizei erfordert.

Trotz etlicher Warnungen und Appelle schafft es das Innenministerium seit Jahren nicht, eine ausgewogene Personalpolitik zu verfolgen. Ein einfacher Vergleich zeigt dies deutlich: Obwohl das Stadtpolizeikommando Salzburg für ebenso viele Einwohner:innen zuständig ist wie das Stadtpolizeikommando Ottakring, verrichten in Salzburg mehr als doppelt so viele Polizist:innen ihren Dienst. Die Leidtragenden dieser verfehlten Personalplanung sind neben der Bevölkerung vor allem die Beamt:innen selbst: Ein:e Ottakringer Polizist:in leistet im Jahr über 400 Überstunden, im Außendienst sind es sogar über 700 – Überstunden bis zur Belastungsgrenze!

Die SPÖ Ottakring und die SPÖ Hernals haben vor Kurzem eine Petition gestartet, um auf die Dringlichkeit dieser Situation aufmerksam zu machen. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt

SPÖ Ottakring
Florian Saurwein
Telefon: +43 676 925 90 48
E-Mail: [email protected]

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