• 09.04.2025, 12:26:47
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Wiener ÖVP möchte den „Gürtel neu denken“

Wien (OTS) - 

Die Wiener ÖVP hat heute, Mittwoch, in einer Pressekonferenz das Ergebnis eines Beteiligungsprozesses unter dem Motto „Gürtel neu denken“ vorgestellt. Vor rund einem Jahr hatte die ÖVP den Prozess gestartet. „Der Gürtel ist die Lebensader Wiens – und verbindet viele Stadtteile miteinander. Er ist zugleich eine wichtige Verkehrsader in der Stadt und auch Lebensraum“, erläuterte der nicht amtsführende Stadtrat Karl Mahrer. Rund 70.000 Autos pro Tag seien auf dem 11 Kilometer langen Gürtel unterwegs, rund 200.000 Menschen würden im Umfeld wohnen. Man wolle nun „Anreize und Alternativen“ schaffen, den Verkehrsfluss und zugleich die Lebensqualität verbessern.

Mit einem Beteiligungsprozess hat die ÖVP die Wienerinnen und Wiener eingebunden. Das Ziel sei „ein Miteinander von allen, die entlang des Gürtels wohnen, leben und arbeiten“, so Mahrer. Bei einer Online-Umfrage, an der laut ÖVP rund 4.000 Menschen teilnahmen, gaben rund 78 Prozent an, sich am Gürtel „nur so lange wie notwendig“ aufzuhalten, 74 Prozent sagten, es gebe dort „zu wenige Grünflächen, Parks und Spielplätze“. Danach habe man die Wiener*innen in einer Ideenphase zu einem „dynamischen Dialog“ mit Workshops eingeladen, so Gemeinderätin Elisabeth Olischar. Vorschläge seien etwa „Untertunnelung der Autospur“ oder „intelligente Ampellösungen“ gewesen.

„Wir haben die Vorschläge verdichtet“, so Olischar. Für vier ausgewählte Standorte am Gürtel präsentierte die Wiener ÖVP ihre Vision. Am Währinger/Döblinger Gürtel bei der U6 Nußdorfer Straße wünschen sich die Befragten einen effizienteren Verkehrsfluss, mehr Grünraum und mehr Aufenthaltsqualität. Ein Vorschlag ist eine Untertunnelung beim Inneren Gürtel – „um die Situation zu entschärfen und mehr Aufenthaltsmöglichkeiten zu schaffen“, so Olischar. Beim Lerchenfelder Gürtel kann sich die ÖVP einen hochgeführten Radweg vorstellen – als Ergänzung zum bestehenden Radweg. Beim Mariahilfer Gürtel ist die Vision der ÖVP eine Überplattung der unterirdisch geführten U6. Hier könnten laut Olischar „attraktive Aufenthaltsbereiche mit Foodtrucks, Tischtennis und Minigolf“ Platz finden. Beim Margaretengürtel sei das Thema Lärm vorrangig. Daher kann sich die ÖVP hier eine „komplette Untertunnelung der Spuren mit gleichzeitiger Überplattung der Querungsstraßen“ vorstellen. Dadurch könnten Sportplätze, Liegewiesen, etc. an der Oberfläche entstehen und „das Grätzl entlasten“, so Olischar. „Das sind Visionen, die zeigen, was möglich ist, wenn man den Gürtel neu denkt“, so Olischar.

(Schluss) mag

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