• 04.04.2025, 11:00:02
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Grüne Jugend Wien: „BUWOG-Privatisierung war Wohnraub“

Protest der Grünen Jugend thematisiert die Folgen der Privatisierung gemeinnütziger Wohnungen

Wien (OTS) - 

Um gegen die Privatisierung von sozialem Wohnungsbau zu protestieren, versammelte sich die Grüne Jugend heute Vormittag vor der Zentrale der BUWOG: „Die Privatisierung der BUWOG-Wohnungen durch Schwarz-Blau war ein Korruptionsfall, vor allem aber war es Wohnraub. 60.000 leistbare Wohnungen wurden der kapitalistischen Profit- und Wachstumslogik überlassen. Statt um leistbares und gutes Wohnen geht es in der BUWOG jetzt nur mehr ums Geldverdienen. Die Mieter:innen der BUWOG bezahlen teuer für diesen wohnungspolitischen Ausverkauf“, kritisiert Emma Novy, Co-Sprecherin der Grünen Jugend Wien.

Stadt für Menschen statt für Profite

Die Grüne Jugend fordert in ihrer Kampagne eine Stadt für Menschen statt für Profite: „Die rot-pinke Stadtregierung hat zwar keine Wohnungen privatisiert, sie überlässt aber den Wohnungsneubau überwiegend privaten, profitorientierten Unternehmen. Diese haben kein Interesse daran, leistbare Wohnungen zu schaffen, weil Wohnraum für sie kein Grundbedürfnis, sondern eine Ware ist. Das Ergebnis für die Wiener:innen ist: Es wird gebaut, aber nicht für Dich! So darf es nicht weitergehen: Wohnungen sind zum Wohnen da, nicht für Profite“, so Mathias Steiner, Co-Sprecher der Grünen Jugend Wien.

Bei der Jugendorganisation fordert man eine soziale Wohnungspolitik, die sich an den Grundbedürfnissen der Menschen orientiert: „Den Wohnungsneubau der Privatwirtschaft zu überlassen ist genauso Privatisierung wie der Verkauf von BUWOG Wohnungen. Wir wollen eine Gesellschaft, in der menschliche Bedürfnisse mehr wert sind als Profite,“ so Novy und Steiner.

Hintergrund:

Vor ihrer Privatisierung war die BUWOG als eine staatliche Verwaltungsgesellschaft für gemeinnützige Wohnungen im Rahmen des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes (WGG) dazu verpflichtet, ihre Gewinne im gemeinnützigen Sektor zu reinvestieren. Als privates und später börsennotiertes Unternehmen wurden die Gewinne zu großen Teilen an Investoren ausgezahlt. Im Jahr 2018 wurde sie vom deutschen Immobilienkonzern Vonovia SE erworben und agiert seitdem als Marke desselben.

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